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Gegen die Milwaukee Bucks absolvierte Dirk Nowitzki sein 883. Spiel für die Mavs © getty

Die Mavericks gewinnen erneut mit einem Punkt Vorsprung und stellen einen NBA-Rekord ein. Dirk Nowitzki ist Topscorer bei Dallas.

Von Michael Spandern

Dallas/München - Die Fans der Dallas Mavericks dürfen sich bei Thrillern in dieser Saison entspannt zurücklehnen: Auch gegen die Milwaukee Bucks hatte das Team von Dirk Nowitzki das bessere Ende für sich.

Der 108:107 (59:53)-Heimsieg am Dienstagabend war bereits der achte Erfolg in dieser Saison bei Partien, die mit weniger als drei Punkten Unterschied ausgingen.(DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Und bei einer Differenz von nur einem Punkt ist die Serie noch verblüffender: Zum zehnten Mal in Folge gewannen dabei die Mavs.

Nowitzki verliert kurz vor Schluss den Ball

Allerdings tat Nowitzki in der Schlussphase alles, um eine vorzeitige Entscheidung zu erzwingen: Beim Stande von 101:99 punktete der Deutsche zunächst am Korb, dann aus der Mitteldistanz, um schließlich den Dreier von Jason Kidd zum 108:101 vorzubereiten.

Doch Milwaukee kam nochmal heran: Carlos Delfino verwandelte zwei Dreier und hatte, nachdem Luc Richard Mbah a Moute vier Sekunden vor Schluss Nowitzki den Ball geklaut hatte, sogar noch den Sieg in Händen. 195013(DIASHOW: Die Bilder aus der NBA)

Der Drei-Meter-Wurf des Argentiniers aus vollem Lauf gegen Erick Dampier verfehlte allerdings sein Ziel. Center Dampier war wie Kidd anders als vor zwei Tagen beim 128:78-Rekordsieg gegen die New York Knicks wieder dabei.

Ganz dicht hinter den Nuggets

Nowitzki war mit 28 Punkten Topscorer der Mavericks und holte acht Rebounds. Kidd gelang mit zwölf Assists und elf Punkten ein Double-Double.

Bei den Bucks, die sich Mitte des vierten Abschnitts auf 95:95 herangekämpft hatten, ragte der Australier Andrew Bogut mit 32 Punkten und neun Rebounds heraus. Der Center versenkte 13 seiner 14 Wurfversuche.

Delfino verbuchte 22 Punkte, sechs Rebounds und fünf Assists für Milwaukee, das auf Platz neun im Osten mit nun 18 Siegen und 25 Niederlagen den Anschluss an die Charlotte Bobcats (21-22) verpasste.

Die Mavs (30-15) hingegen sind im Westen wieder dicht an den zweitplatzierten Denver Nuggets (30-14) dran.

Rekord von St. Louis eingestellt

Mit ihrer Erfolgsserie in Ein-Punkt-Spielen, die seit Januar 2007 hält, stellten sie zudem den NBA-Rekord der St.Louis Hawks ein. Denen gelangen zwischen 1959 und 1960 ebenfalls zehn Minimalsiege.

"Wir haben das Nötige getan, um den Gegner am Ende hinter uns zu halten, und gewonnen", sagte Forward Shawn Marion, der zwölf Punkte markierte. "Du kannst nicht immer Kantersiege feiern. Doch das spielt keine Rolle. Sieg ist Sieg."

Und Trainer Rick Carlisle ergänzte: "Um eine erfolgreiche Saison zu haben, musst du in der Lage sein, knappe Spiele zu gewinnen - und davon hatten wir eine Menge." So auch im November gegen die Bucks, als Dallas nach Verlängerung siegte - dank des Gamewinners von Nowitzki mit zwei Punkten.

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