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Dirk Nowitzki ist nun alleiniger Rekordhalter für die Dallas Mavericks © getty

Dirk Nowitzki stellt eine weitere Bestmarke auf. Die Freude ist aber getrübt, die Mavs verspielen im Schlussabschnitt den Sieg.

Von Sebastain Aigner

München - Die Dallas Mavericks haben nach ihrem Thriller-Sieg gegen die Milwaukee Bucks den dritten Erfolg in Serie verpasst und gegen die Phoenix Suns eine 106:112-Pleite einstecken müssen.

Dirk Nowitzki absolvierte dabei sein 884. Spiel für die Mavs und hat nun die meisten Einsätze in der Klubgeschichte der Texaner. Er überholte den bisherigen Rekordhalter Brad Davis.

Dennoch konnte sich der Würzburger nicht nur wegen der Niederlage nicht über diesen persönlichen Rekord freuen. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Dirkules" mit Schmerzen

Früh im Spiel fiel der deutsche Nationalspieler auf seinen angeschlagenen Ellbogen und spielte von da an offensichtlich unter Schmerzen. Dennoch hielt er bis zum Schluss durch.

Der Sturz war sicherlich ein Grund für Nowitzkis eher mäßige Leistung, ihm gelangen 17 Punkte und fünf Rebounds.

Lange Führung

Dabei hatte das Spiel für die Mavs gut begonnen. 195013(DIASHOW: Die Bilder aus der NBA)

Während der gesamten ersten Halbzeit behauptete Dallas eine Führung. Mit 59:55 ging es in die zweite Spielhälfte.

Auch in einem engen dritten Viertel behielt Dallas die Oberhand und baute den Vorsprung auf sechs Punkte aus.

Phoenix Top

Doch im letzten Abschnitt setzten die Sunsx öfter ihre gefürchtete Waffe ein, die Drei-Punkte-Würfe.

Mit 41 Prozent versenkter Dreier ist Phoenix das Top-Team der Liga.

Davor hatte schon vor dem Spiel Dallas-Coach Rick Carlisle gewarnt: "Sie führen diese Statistik in der Liga an. Ich bewundere es, wie gut sie die Dreier verwerten. Sie setzen den Gegner wirklich unter Druck."

Schlusspurt der Suns

Im letzten Viertel holten die Suns den Rückstand Stück für Stück auf und gingen schließlich nach einem Dunk von Louis Amundson mit 99:98 in Führung.

Die Vorentscheidung zu Gunsten der Suns fiel durch einen Dreier durch Point Guard Steve Nash und weitere zwei Zähler durch Amundson zum 107:102 eine Minute und 50 Sekunden vor Ende.

Carlisle war nach der Begegnung sauer wegen des leichtfertig verspielten Vorsprungs: "Wir haben sechs Punkte Vorsprung vor dem letzten Viertel. Da müssen wir besser unsere Chancen verwerten und cleverer verteidigen. So einfach ist das. Sie waren einfach aggressiver als wir."

Terry bester Mavs-Schütze

Jason Terry war mit 21 Punkten bester Werfer für die Mavs, Shawn Marion erzielte 15 Punkte.

Bei den Suns glänzte Steve Nash mit 19 Punkten und 11 Assists, Amare Stoudemire steuerte 22 Zähler bei.

Grund zur Freude

Trotz der Niederlage gab es für Nowitzki noch eine positive Nachricht.

Nachdem Nowitzki bei der Abstimmung der Fans im Internet die Starting-Five des All-Star-Teams der Western Conference knapp verpasst hatte, bekam der Forward die Stimmen der Trainer.

Damit darf der 31-Jährige am 14. Februar beim All-Star-Spiel vor den heimischen Fans im Cowboys Stadium in Dallas als Reservespieler ran.

Große Ehre

"Es ist eine Ehre, die Mavericks in meiner neuen Heimat Dallas repräsentieren zu dürfen", freute sich Nowitzki über seine Berufung:

"Ich bin dankbar für die Möglichkeit, im All-Star-Spiel spielen zu dürfen. Wir hoffen, dass wir den Fans eine gute Show bieten können."

Sein Nationalmannschaftskollege Chris Kaman von den Los Angeles Clippers verpasste hingegen den Sprung in die Auswahl des Westens.

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