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Dwight Howard (M.) schnappt sich im Durchschnitt 13,4 Rebounds pro Spiel © getty

Dwight Howard ist von den Hawks nicht zu halten. Ein Rookie macht Chris Paul vergessen. Ein "Scharfschütze" schiesst New York ab.

Von Olaf Mehlhose

Orlando/München - Mit einem Sieg gegen die Atlanta Hawks haben die Orlando Magic die Tabellenführung in der Southeast Division zurückerobert. Das Team aus Florida setzte sich gegen den bisherigen Ersten mit104:86 (49:44) durch und liegt nun einen Sieg vor Atlanta.

Dank eines dominanten Dwight Howard gelang den Magic der zweite Sieg in Folge über einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Spitzenposition im Osten.

Zwei Tage zuvor hatte Orlando schon die Boston Celtics niedergerungen. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Dem 2,11 Meter großen Center gelangen 31 Punkte, 19 Rebounds und drei Blocks. "Ich kümmere mich nicht um Zahlen", sagte Howard: "Wir wollten auf beiden Seiten aggressiv Spielen. Die meiste Zeit haben wir das geschafft."

Entscheidung fällt im dritten Viertel

Neben "D12" spielte der 21-jährige Ryan Anderson groß auf. Der Forward erzielte 16 Punkte und fünf Rebounds in siebzehn Minuten.

Bei den Hawks zeigte Joe Johnson eine starke Leistung. Der Shooting Guard kam auf 19 Punkte, sicherte sich sechs Rebounds und gab sieben Vorlagen.

Die Entscheidung fiel im dritten Viertel, als der Vorjahresfinalist mit einem 16:2-Zwischenspurt auf 74:56 davonziehen konnte. Danach schaffte es Atlanta nur noch einmal den Rückstand auf weniger als zehn Punkte zu reduzieren.

Durch den Sieg hat Orlando fünf seiner letzten sechs Spiele gewonnen.

Memphis Grizzlies ? New Orleans Hornets 102:109 (61:42)

Durch einen 109:102-Auswärtssieg nach Verlängerung haben die New Orleans Hornets die elf Spiele andauernde Serie von Heimsiegen der Memphis Grizzlies beendet. Obwohl die Hornissen auf Chris Paul verzichten mussten, der wegen einer Knieprellung ausfiel.

Während des dritten Viertels hatte das Team aus New Orleans noch mit 21 Punkten zurückgelegen. Doch dann begann die Aufholjagd. Angeführt von Paul-Ersatz Darren Collison machten die Hornets den Vorsprung bis Mitte des letzten Viertels wett.

Hätte Emeka Okafor 25 Sekunden vor dem Ende der Partie seinen zweiten Freiwurf verwandelt, wäre die Entscheidung für New Orleans schon in der regulären Spielzeit gefallen.

So ging es mit 97:97 in die Overtime.

New Orleans mit starker Team-Leistung

Dort sorgte Rookie Collison, dem 17 Punkte und 18 Assists gelangen, für die Entscheidung: Mit einem Dunk zum 107:102 kurz vor dem Ende der Partie brachte er sein Team uneinholbar in Führung.

New Orleans zeichnete sich vor allem durch eine geschlossene Team-Leistung aus: Bester Werfer war David West mit 22 Punkten, gefolgt von Okafor (21 Punkte, zehn Rebounds) und Peja Stojakovic (20 Punkte).

Bei Memphis gelang Marc Gasol ein Double-Double (25 Punkte, 16 Rebounds).

Washington Wizards ? New York Knicks 106:96 (50:44)

Durch einen 106:96-Heimsieg gegen die New York Knicks sicherten sich die Washington Wizards den zweiten Erfolg nacheinander.

Herausragende Akteure bei den Hauptstädtern waren Mike Miller (25 Punkte, neun Rebounds, acht Assists), der sieben Drei-Punkte-Würfe versenkte und Antawn Jamison (21 Punkte, 23 Rebounds) mit einer Rebound-Bestleistung.

Knicks lassen Miller freie Bahn

Mit drei Dreiern zum Ende des dritten und einem weiteren zu Beginn des letzten Viertels brachte Miller die Hauptstädter fast im Alleingang auf die Siegerstraße.

So konnten die Wizards die verbleibenden elf Minuten mit einem 12-Punkte-Polster bestreiten. Begünstigt wurde die Serie des Guard dadurch, dass die Knicks ihn nicht in Manndeckung nahmen.

"Ich habe mich entschieden, ein wenig aggressiver zu spielen", sagte Miller: "Sie haben in der Zone verteidigt, dass ist ein Traum für einen Schützen von Außen."

Effektivster Spieler bei New York war David Lee mit 24 Punkten, neun Rebounds und sechs Assists.

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