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Kobe Bryant (M.) ist mit 28,3 Punkten im Schnitt viertbester Scorer der NBA-Saison © getty

Der Guard der Lakers wird zum besten Scorer der Vereinsgeschichte. Seine 44 Punkte sind gegen die Grizzlies aber zu wenig.

Von Nikolai Kube

Memphis/München - Dieser Mann ist nicht zu stoppen: Kobe Bryant erzielte 44 Punkte gegen Memphis und übertrumpfte somit den legendären Jerry West (25192 Zähler) als bester Scorer der Geschichte der Los Angeles Lakers.

In seiner nun 14. Saison erzielte der Guard bislang 25208 Punkte und rangiert nun auf Rang 14 der ewigen NBA-Bestenliste.

"Es ist eine große Ehre. Vor allem wenn man bedenkt, welche großartigen Spieler hier bereits aktiv waren und welche Tradition dieser Klub hat", sagte der sichtlich gerührte Rekordhalter.

Die 93:95-Niederlage seiner Lakers im Auswärtsspiel bei den Grizzlies konnte aber auch der überragende Bryant nicht verhindern (DATENCENTER: Alle Ergebnisse) .

Gay entscheidet die Partie

Spielentscheidender Mann auf Seiten der Gastgeber, die zuletzt zwei Partien in Serie verloren hatten, war Rudy Gay.

Der Forward markierte nicht nur passable 25 Punkte, sondern versenkte auch den entscheidenden Dreier 29,5 Sekunden vor Schluss zum Endstand.

"Ich stand völlig frei und Marc Gasol passte perfekt zu mir. Dann habe ich ihn einfach verwandelt", so der Matchwinner, der zehn seiner 19 Wurfversuche erfolgreich abschloss.

Artest vergibt Sieg-Chance

Im Gegenzug verpasste es dann Ron Artest, dem Spiel eine Wende zu geben. Der Lakers-Forward (18 Punkte) stieg zu einem Drei-Punkte-Wurf hoch, traf mit der Schlusssirene aber nur den Ring.

"Ich war mir sicher, dass dieser Ball reingeht", sagte der enttäuschte Artest. Pau Gasol erwischte einen durchwachsenen Tag. Für ihn standen am Ende zehn Zähler zu Buche.

Double-Double für Randolph

Bei den Grizzlies lieferte neben Gay vor allem Zach Randolph mit einem Double-Double (22 Punkte, 17 Rebounds) eine überzeugende Vorstellung ab. Auch Lester Hudson (13) punktete zweistellig.

Während die Lakers (37-12) das beste Team im Westen bleiben, kämpft Memphis (26-21) um Platz acht.

Denver Nuggets - Sacramento Kings 112:109 n.V.

Was für ein Comeback: Die Nuggets lagen im dritten Viertel gegen die Kings bereits aussichtslos mit 17 Punkten zurück und siegten am Ende dennoch mit 112:109 nach Verlängerung.

Damit geht Denvers Erfolgsserie weiter: In zehn der letzten elf Partien sicherten sich Kenyon Martin und Co. die Punkte.

Den entscheidenden Wurf in der Verlängerung versenkte Arron Afflalo 18,4 Sekunden vor der Schlusssirene.

Martin steuerte 24 und Chauncey Billups 23 Punkte zum Sieg der Nuggets bei, die ohne Allstar-Forward Carmelo Anthony (Knöchelverletzung) antreten mussten.

Die Kings hatten in Spencer Hawes (23) ihren erfolgreichsten Punktesammler.

Washington Wizards - Boston Celtics 88:99

Die Boston Celtics haben ihre Niederlagenserie beendet. Nach drei Pleiten am Stück ließ das drittbeste Team des Ostens beim Auswärtsspiel in Washington nichts anbrennen und siegte mit 99:88.

Vor allem die starke Teamleistung der Gäste zog den Wizards den Zahn. Neben Kevin Garnett (19 Punkte) punkteten fünf weitere Akteure zweistellig.

Zudem schwächelte Washingtons Leistungsträger Antawn Jamison: Der Forward hatte schon beim Aufwärmen mit Knieproblemen zu kämpfen und blieb mit acht Zählern deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Caron Butlers 20 Punkte waren am Ende für die Wizards zu wenig.

New Orleans Hornets - Phoenix Suns 100:109

Der Ausfall von Chris Paul, der zum zweiten Mal in Folge auf Grund einer Knieblessur passen musste, wog offenbar zu schwer. Die Hornets mussten sich vor heimischem Publikum mit 100:109 den Suns geschlagen geben.

Amare Stoudemire war mit 25 Punkten maßgeblich am Phoenix-Erfolg beteiligt. "Sie sind auch ohne Paul ein starkes Team. Wir haben einfach so gespielt, als wäre er dabei", erklärte Stoudemire.

New Orleans hatte in Marcus Thornton (25) seinen besten Mann.

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