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Dirk Nowitzki sammelte im ersten Saisonduell gegen Golden State 28 Punkte © getty

Dirk Nowitzki ist nach der jüngsten Pleitenserie der Mavericks in Sorge um sein Team - und fordert gegen Golden State die Wende.

Von Martin Hoffmann

München - Es war über Wochen hinweg die große Streitfrage unter den Fans der Dallas Mavericks:

Kann man zufrieden sein mit der zwiespältigen Saisonbilanz der Texaner?

Dirk Nowitzki hat eine klare Haltung dazu. "Ich bin eher eine negative Person", erklärte er Reportern: "Für mich ist das Glas immer halbleer."

Der deutsche Starakteur ist folglich nicht zufrieden mit dem Lauf der Dinge - erst recht nicht nach der jüngsten Serie von drei Pleiten in Folge (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Als Reaktion auf die Krise schlägt "Dirkules" nun Alarm: "Man muss sich Sorgen machen", erklärte er nach der 92:104-Niederlage bei den Utah Jazz 199075(DIASHOW: Die Bilder aus der NBA).

"Ein frustrierendes Jahr"

"Wir spielen schon seit einem Monat nicht wirklich gut", nimmt er seine Mitspieler ins Gebet: "Wir haben einige Spiele verloren, die wir hätten gewinnen sollen."

Dass die Mavericks immer noch Dritter im Westen sind und noch eine "anständige Bilanz" haben, tröstet Nowitzki nicht: "Es ist ein frustrierendes Jahr." (STATISTIK: Die Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Die Bitterkeit darüber, dass sein Team weiterhin nicht reif wirkt, ihm seinen Lebenstraum von der NBA-Meisterschaft zu erfüllen, fällt auch Außenstehenden zunehmend auf.

"Das ungezwungene Lächeln, das er aus seinem Sommerurlaub mitgebracht hat, ist genauso verschwunden wie die langen, goldenen Locken, die er sich in Griechenland hat wachsen lassen", hat "ESPN" festgestellt.

Ein Angstgegner kommt

Gelegenheit, das Lächeln zurückzugewinnen, hat Nowitzki in der Nacht zum Donnerstag, wenn sein Team die Golden State Warriors empfängt (ab 2.30 Uhr LIVESCORES).

Gegen die Mannschaft des ewigen Don Nelson (Siegbilanz: 13:34) ist ein Sieg eigentlich Pflicht.

Die Warriors sind aber ein Angstgegner für die Mavs: Acht der letzten 14 Duelle gingen an Golden State.

Nicht zu vergessen auch das bittere Playoff-Aus im Jahr 2007.

Große Personalprobleme

Auch das bislang einzige Duell in dieser Saison in Dallas ging mit 111:103 an die Warriors - mit nur sechs eingesetzten Spielern.

Da kann es die Mavericks nicht beruhigen, dass Golden State auch weiterhin arge Personalprobleme hat.

Raja Bell, Anthony Randolph, Kelenna Azubuike, Anthony Morrow und Brandan Wright werden verletzt zuschauen müssen.

Klare Ansage

Nowitzkis Ansage vor dem Spiel ist klar: "Wir können den Kopf nicht hängen lassen", meint er.

Dallas sei ein erfahrenes Team, "wir müssen jetzt die passende Antwort geben".

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