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LeBron James ist mit 29,8 Punkten pro Spiel aktuell Top-Scorer der NBA © getty

Die Cavaliers bauen ihre Siegesserie zur längsten der Saison aus. Kevin Durant führt Oklahoma City in einen historischen Lauf.

Von Martin Hoffmann

München - Es ist zu einem beständigen Ritual geworden in den vergangenen Wochen.

Erst wirft LeBron James Cleveland zum Sieg. Dann muss der gegnerische Coach für die Medien neue Worte finden, wie stark "King James" ist.

New Jerseys Trainer Kiki Vandeweghe formulierte es nach der 97:104-Niederlage der Nets bei den Cavaliers so:

"Er ist ein großartiger Spieler und wird weiter besser und besser. Es gibt kein Lob, das man für sein Spiel nicht finden kann." 199075(DIASHOW: Die Bilder der NBA-Woche)

Längste Erfolgsserie der Saison

James trug 32 Punkte zum zwölften Sieg der Cavaliers in Serie bei - der mittlerweile längsten Erfolgsserie der gesamten Saison (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) .

"Das ist eindrucksvoll, egal in welcher Liga man spielt, egal gegen welchen Gegner", freute sich Clevelands Starakteur.

Die Cavs taten sich im Duell des von der Bilanz her stärksten gegen das schwächste Team der Liga aber schwerer als gedacht.

Startschwierigkeiten im ersten Viertel

New Jersey dominierte das erste Viertel, führte zeitweise gar mit acht Punkten.

Besonders Jarvis Hayes versetzte Cleveland mit drei Dreiern effektive Nadelstiche.

Die Cavaliers aber holten die letzten sieben Punkte des ersten Durchgangs, holten im zweiten die Führung - und gaben sie dann nicht mehr her.

Los Angeles Clippers - Utah Jazz 99:109

Den neunten Sieg in Folge feierten die Utah Jazz - zum Leidwesen des deutschen Nationalspielers und frisch gebackenen All-Stars Chris Kaman 195744(DIASHOW: Die All-Stars der NBA).

Mit 109:99 (52:56) siegte das Team aus Salt Lake City bei den Los Angeles Clippers - dank eines Laufs im letzten Viertel, das mit 29:14 an Utah ging.

Überragender Mann der Gäste war Carlos Boozer mit 34 Punkten und 14 Rebounds.

Kaman war mit 19 Punkten bester Werfer seines Teams, dazu gingen auch sieben Rebounds auf sein Konto.

Portland Trail Blazers - Oklahoma City Thunder 77:89

Die Oklahoma City Thunder sind so gut drauf wie nie zuvor.

Mit einem 89:77-Erfolg in Portland feierten Kevin Durant und Co. ihren sechsten Sieg in Folge. Das haben die Thunder zuletzt 2004 erlebt, als sie noch die Seattle SuperSonics waren.

Einmal mehr Garant für den Erfolg: Kevin Durant, der 33 Punkte erzielte und 11 Rebounds aus der Luft fischte.

Es war das 25. Mal in Folge, dass Durant mindestens 25 Zähler markierte. Das Kunststück war zuletzt Allen Iverson in seiner MVP-Saison 2000/01 gelungen.

Miami Heat - Houston Rockets 99:66

Der Tag ging nicht gut los für Miamis Superstar Dwyane Wade.

In der Startphase des Spiels gegen die Houston Rockets bekam er auf schmerzhafte Weise den Ellbogen von Chuck Hayes ins Gesicht.

Vielleicht war es eine Zusatzmotivation für die Heat, die die Gäste aus Texas den Rest der Partie an die Wand spielten.

Bei dem 99:66-Triumph ließen sie Houston offensiv nie ins Spiel kommen, 56:31 stand es bereits zur Halbzeit.

"Wir waren defensiv sehr aktiv", lobte Wade seine Teamkollegen.

Der 28-Jährige konnte sich da etwas Zurückhaltung gönnen: Er saß das ganze Schlussviertel über auf der Bank und kam so am Ende nur auf 17 Punkte.

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