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Während seiner High-School-Zeit war LeBron James auch ein talentierter Footballer © getty

Dank ihres Forwards setzen die Cavaliers ihre Sieges-Serie fort. Das "Duell der Giganten" fällt aus. Die Spurs siegen in Denver.

Von Olaf Mehlhose

München/Cleveland - Das Team von LeBron James ist im Moment das Maß aller Dinge.

Die Cleveland Cavaliers haben das Spitzentreffen der beiden bestplatzierten Teams im Osten für sich entschieden (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) .

Dank eines 115:106 (66:63)-Triumphs über die Orlando Magic stellten die Cavs den Franchise-Rekord von 13 aufeinanderfolgenden Siegen ein.

In der Neuauflage des letztjährigen Conference-Finales fiel die Entscheidung im letzten Viertel, knapp drei Minuten vor dem Ende der Partie. 199075(DIASHOW: Die Bilder der NBA-Woche).

Immer wieder James

In der Crunch-Time bewies "King" James mal wieder seine Extra-Klasse: Zuerst netzt er beim Stand von 103:96 einen Wurf aus sieben Metern ein.

Nach zwei verwandelten Freiwürfen von Rashard Lewis spielt er Shaquille O'Neal für einen Korbleger frei.

Beim darauffolgenden Drei-Punke-Versuch von Lewis schnappte er sich den Defensiv-Rebound und versenkt im Gegenzug selbst einen Dreier. Durch zwei weitere Punkte von Clevelands Nummer 23 steht es 112:98 - das Spiel ist gelaufen.

Insgesamt gelangen James 32 Punkte, 8 Rebounds und 13 Assists.

Wer ist der "Superman"?

Mit Spannung wurde auch das "Duell der Giganten" zwischen O'Neal und Dwight Howard erwartet. Schon vor dem Spiel hatte "Shaq" mit einigen markigen Aussagen Öl ins Feuer gegossen.

"Ich habe noch nie jemanden gedoppelt, ihr werdet sehen, wer der wahre Supermann ist", sagte O'Neal auf die Frage, ob er gedenke mit zwei Mann gegen Howard zu spielen. Eine Anspielung auf den Spitznamen Howards ? "Superman" - , den der 37-Jährige für sich beansprucht195744(DIASHOW: Die All-Stars der NBA).

"Das ganze Superman-Ding stört ihn schon", sagte James. "Das ist auf jeden Fall sein Spitzname."

Duell der Giganten fällt aus

Doch der Zweikampf fand im Grunde nicht statt, da beide Center mit Foul-Problemen zu kämpfen hatten. Trotzdem konnten die "Big Men" mit starken Statistiken aufwarten. Howard erzielte 19 Zähler und griff sich 11 Rebounds. O'Neal verbuchte, in nur 19 Minuten Spielzeit, zehn Punkte und sicherte sich sechs Abpraller.

Durch den Sieg weisen die Cavaliers sowohl gegen Orlando als auch gegen die Los Angeles Lakers eine Bilanz von 4:0-Siegen auf. Zwei Teams die ihnen in der Vergangenheit Schwierigkeiten bereitet haben.

Denver Nuggets - San Antonio Spurs 92:111 (45:54)

Die San Antonio Spurs zeichneten sich beim 111:92-Sieg bei den Denver Nuggets durch eine geschlossene Mannschaftsleistung aus. Tony-Parker-Ersatz George Hill und DeJuan Blair erzielten 17 Punkte. Hinzu kamen die Scorer-Qualitäten von Tim Duncan (16) und Manu Ginobili (15).

Durch den Erfolg rückten die Spurs im Westen auf den vierten Platz vor.

Denver mit schwacher Wufquote

Für Denver war es in den 28 Heimspielen dieser Saison die vierte Niederlage, und das erste Mal, dass die 100-Punkte-Marke nicht geknackt wurde.

Vor allem die Treffsicherheit ließ beim Spitzenreiter der Northwest Division zu wünschen übrig: Aus dem Feld trafen die Nuggets nur 39,2 Prozent ihrer Würfe. Die Spurs dagegen netzten 41 ihrer 77 Versuche ein.

Nach der Halbzeit konnte Denver den Neun-Punkte-Rückstand zunächst auf vier Zähler verkürzen (52:56). Doch innerhalb der nächsten zwei Minuten zog San Antonio auf 65:53 davon. Die Nuggets schafften es nicht mehr, ins Spiel zurückzukommen.

Martin schmerzlich vermisst

Bei Denver machte sich vor allem das Fehlen von Defensiv-Spezialist Kenyon Martin bemerkbar, der wegen einer Sehnenscheidenentzündung aussetzen musste.

Beste Scorer bei den Nuggets waren Nene mit 20, Carmelo Anthony mit 19 und Punkten. Für Anthony war es überhaupt erst das vierte Spiel der Saison, in dem ihm nicht mehr als 20 Punkte gelangen.

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