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Dirk Nowitzki kam 1998 von den DJK s.Oliver Würzburg zu den Dallas Mavericks © getty

Beim Titel-Mitfavoriten Orlando überwindet Dallas endgültig die Talfahrt. Ausschlaggebend sind ein 19:0-Lauf und Haywood.

Von Guido Huber

München ? Nach zwei Niederlagen in Folge und dem 107:97-Sieg über die Phoenix Suns zuletzt haben die Dallas Mavericks um ihren deutschen Super-Star Dirk Nowitzki gegen Orlando den Karren in der NBA endgültig wieder flott gemacht.

Der stark aufspielende gebürtige Würzburger avancierte einmal mehr zum Matchwinner und erzielte beim 95:85 (23:33, 19:14, 23:22, 30:16)-Erfolg 23 Punkte, kam zudem auf vier Rebounds sowie fünf Assists.

"Mir gefällt die Richtung, in die sich das Team entwickelt", freute sich Nowitzki hinterher, der nach gutem Start allerdings sieben Würfe in Folge in den Sand setzte.

An seiner Seite überzeugten auch der neuverpflichtete Caron Butler, Brendan Haywood und Shooting Guard Jason Terry. 194232(DIASHOW: Die Winter-Wechselbörse)

Howard kaum zu bändigen

"Die Defensive war großartig. Wir hatten am Anfang ein paar Probleme, aber dann lief es", sagte Butler - und lobte: "Brendan Haywood hat gegen Dwight Howard einen großartigen Job gemacht."

Orlandos Howard war trotz der guten Bewachung kaum zu bändigen und schaffte 29 Punkte, 16 Rebounds und fünf Blocks.

Das Team des Centers gab das Spiel jedoch vor allem im letzten Viertel aus der Hand. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Najera völlig überfordert

Dabei sah es zu Beginn noch ganz anders aus. Als Haywood, der in der Starting Five stand, nach seinem zweiten Foul auf die Bank musste, gewann Orlando plötzlich die Oberhand.

Haywoods mexikanischer Ersatz Eduardo Najera tat sich in der Rolle des Centers äußerst schwer und war im Duell mit Howard völlig überfordert.

Folge: Nach einem 19:4-Run lag Magic im ersten Viertel knapp vorne und ging kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts sogar mit 12 Punkten in Führung.

Haywood sorgt für die Wende

Erst mit Haywoods Rückkehr kam Dallas wieder in die Spur und setzte dem Team von Stan Van Gundy immer mehr zu. 204265(DIASHOW: Die Bilder aus der NBA)

Von einem 19:0-Run der Mavericks zum Stand von 77:69 erholte sich Orlando schließlich nicht mehr und gab das Spiel ab. Haywood spielte die zweiten 24 Minuten komplett durch und wurde mit seiner Leistung zum Siegbringer für die Mavs.

"Er ist der Junge, der dafür sorgt, dass der Trade für uns so gut funktioniert. Das hat er heute gezeigt. Er hat stark gekämpft", honorierte Nowitzki die tolle Leistung seines Kollegen.

Carlisle zufrieden

Auch Dallas-Coach Rick Carlisle zeigte sich nach dem Sieg zufrieden: "Es war ein hart umkämpftes Spiel, aber wir hatten die bessere Defensive."

Und weiter: "Wir haben Orlando die meiste Zeit in eine Doppel-Deckung genommen, wodurch wir ihre Drei-Punkte-Werfer gut in Schach gehalten haben. Das war der Schlüssel zum Sieg".

Ehrung für Armstrong

Am Rande des Spiels wurde der frühere Orlando-Spieler und jetzige Mavericks' Assistant-Coach Darrell Armstrong für seine neun Jahre bei den Magic geehrt.

Die Fans feierten den Mann aus North Carolina mit stehenden Ovationen.

Am Samstag (2.30 Uhr LIVESCORES) kommt es für die Mavs nun zum Duell mit Miami Heat, die ohne den an der Wade verletzten Dwyane Wade antreten müssen. Für Dallas ist es die Chance, im heimischen American Airlines Center gleich das nächste Ausrufezeichen zu setzen.

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