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Raymond Felton (l.) von den Bobcats ist für Shaquille O'Neal zu schnell © getty

Cleveland verliert gegen die Bobcats das zweite Spiel in Folge. Die Spurs scheitern erneut an Philadelphias "Festung".

Von Guido Huber

München - Die Cleveland Cavaliers haben weiter an Boden unter den Füßen an der Spitze der Eastern Conference verloren. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nach der Niederlage gegen die Denver Nuggets (116:118) unterlag das Team von Head-Coach Mike Brown nun auch den Charlotte Bobcats mit 93:110 (32:27, 18:23, 18:32, 25:28).

Beim Kontrahenten spielte Stephen Jackson in der heimischen Time Warner Cable Arena groß auf und kam auf 29 Punkte, acht Rebounds sowie vier Assists.

Clevelands Antawn Jamison dagegen blieb kein gelungenes Debüt versagt und lieferte nur eine durchwachsene Leistung ab. 204265(DIASHOW: Die Bilder aus der NBA)

Jamison verspricht bessere leistung

Der Power Forward ließ sich jedoch trotz der Niederlage seine gute Laune nicht nehmen: "Es war eben eine dieser Nächte, in der so etwas passiert. Das wird aber nicht noch mal passieren, das verspreche ich!"

Dabei hatte LeBron James, bester Cavs-Spieler mit 22 Punkten, drei Rebounds und neun Assists, Jamison vor der Partie noch Mut gemacht:

"Wir wissen was du kannst"

"Ich sagte ihm: 'Es ist mir egal, wie viele Würfe du vergibst, wir werden dir auch weiterhin den Ball geben. Es sind die Würfe, die du brauchst und für die wir dich brauchen. Wir wissen, dass du das kannst'", so James.

Groß war die Freude indes bei den Bobcats: Tyrus Thomas, der sechs Blocks für sich verzeichnen konnte, bedankte sich hinterher artig beim Trainer:

"Coach Larry Brown hat es für mich sehr einfach gemacht, indem er sagte: 'Habe Spaß und mach' dir über nichts anderes Gedanken, als hart zu kämpfen'".

Spurs gehen bei 76ers unter

Für die San Antonio Spurs gab es derweil bei den Philadelphia 76ers, die ohne den verletzten Willie Green auskommen mussten, erneut nichts zu holen.

Das Team um Kapitän Tim Duncan, der neun Rebounds für sich verbuchte, sonst aber nicht an seine Bestleistungen anknüpfte, gab das Match im letzten Viertel aus der Hand und musste sich am Ende mit 94:106 (26:25, 26:20, 24:28, 18:33) geschlagen geben.

"Das war das entscheidende Viertel, das hat den Unterschied gemacht", resümierte Philadelphias Lou Williams, der von seinen insgesamt 20 Punkten allein 14 im vierten Viertel erzielte.

Sein Team konnte sich damit in acht der jüngsten zehn Partien im heimischen Wachovia Center gegen die Spurs durchsetzen.

Kritik von Popovich

Eine starke Leistung zeigte auch Williams' Kollege Andre Iguodala, der auf 20 Punkte, neun Rebounds und acht Assists kam.

"Die Sixers waren athletischer, aggressiver und haben in der zweiten Hälfte mehr Druck gemacht. Zum Schluss haben sie das Spiel schnell zu Ende gespielt", äußerte sich Spurs-Coach Gregg Popovich verärgert.

Auch Forward Richard Jefferson gab sich bedrückt: "Wir haben uns viele Teile des Spiels einfach nehmen lassen. In den letzten sechs Minuten ist uns dann gar nichts mehr gelungen."

Die weiteren Ergebnisse:

Denver Nuggets - Washington Wizards 97:107Indiana Pacers - New Orleans Hornets 101:107Milwaukee Bucks - Detroit Pistons 91:85Chicago Bulls - Minnesota Timberwolves 100:94Toronto Raptors - New Jersey Nets 106:89Miami Heat - Memphis Grizzlies 100:87Atlanta Hawks - Phoenix Suns 80:88Utah Jazz - Golden State Warriors 100:89Boston Celtics - Portland Trail Blazers 96:76

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