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Shaq ist immer wieder mit Kommentaren gegen Orlandos Dwight Howard aufgefallen, der wie er "Superman" genannt wird. "Superman my ass!" urteilt er über den "Hochstapler" Howard: "Als ich in die NBA gekommen bin, waren da Pat Ewing und Hakeem Olajuwan. Ich habe gegen sie nie Double-Teaming gebraucht. Sagt mir also, wer der wahre Superman ist. Vergleich mich mit niemandem, da werde ich lieber gar nicht erwähnt, da fühle ich mich beleidigt"
Shaquille O'Neal (r.) spielte von 1992 bis 1996 selbst bei den Orlando Magic © getty

Dwight Howard zeigt sich unbeeindruckt von Provokationen seines Center-Kollegen und führt Orlando zum Sieg über Cleveland.

Von Martin Hoffmann

München - Der Zweite gegen den Ersten der Eastern Conference, die Neuauflage des Ost-Finals der vergangenen Saison.

Einen Mangel an Brisanz hatte das Duell zwischen den Orlando Magic und den Cleveland Cavaliers ohnehin schon nicht (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Clevelands Center-Veteran hatte die Rivalität der beiden Top-Teams aber zuletzt noch mehr aufgeheizt, indem er gegen Orlandos Dwight Howard lederte.

Der stets für öffentlichkeitswirksame Sprüche zu habende Shaq hatte nach Clevelands Sieg gegen Orlando vor eineinhalb Wochen gemosert, dass Howard ihm seinen Beinamen "Superman" gestohlen hätte, ihn "Hochstapler" und andere Dinge genannt 76464(DIASHOW: O'Neals stärkste Sprüche).

Howard ließ die Attacken ins Leere laufen und sparte sich die Antwort für das Spiel auf: Er führte Orlando zu einem 101:95-Erfolg.

Masse gegen jugendliche Frische

Die Partie war geprägt von den Zweikämpfen der beiden Hünen.

O'Neal punktete dabei mit seiner schieren Masse ? etwa als er im ersten Viertel einen einhändigen Dunk über Howard versenkte.

Der 13 Jahre jüngere Howard konnte sich dagegen oftmals wegen seiner größeren Agilität an O'Neal vorbeischlendern.

Trotz seines mächtigen Gegenspielers war Howard am Ende der Matchwinner mit 22 Punkten, 16 Rebounds ? vor allem aber wegen seiner größeren Präsenz in der Defensive.

Dritte Niederlage in Folge für Cleveland

Den Cavaliers reichten 20 Punkte von O'Neal und 33 von Superstar LeBron James nicht, um ihre dritte Niederlage in Folge zu verhindern.

Immerhin aber zeigte sich Antawn Jamison gut erholt von seinem katastrophalen Zwei-Punkte-Debüt in Charlotte und rief mit 19 Punkten und acht Rebounds Normalform ab.

Trotz der Pleite sind die Cavaliers den Magic auch weiterhin um fünf Siege voraus.

Minnesota Timberwolves ? Oklahoma City Thunder 107:109

Es ist ein Stück Geschichte, dass Kevin Durant mit seinen 32 Zählern in Minneapolis geschrieben hat.

Der Forward hat zum 28. Mal in Folge die 25-Punkte-Marke geknackt - als erster NBA-Spieler seit fast einem Vierteljahrhundert.

Durant übertraf in Minnesota eine Serie von Allen Iverson aus dem Jahr 2001.

Der bislang letzte Spieler, der so oft so erfolgreich war wie Durant, war Michael Jordan, der 1986/87 40 Mal in Folge über der 25 geblieben war.

Wichtiger für Oklahoma City: Auch ihre Serie von jetzt neun Siegen in Folge ging weiter.

Denver Nuggets - Boston Celtics 114:105

Die Spitzenteams des Ostens liegen den Denver Nuggets. Nach zwei Siegen über Cleveland und einem über Orlando gab es nun auch über Ex-Meister Boston einen 114:105-Erfolg.

Denver lag schon im ersten Viertel zeitweise mit 20 Punkten in Führung, Boston kämpfte sich aber zurück und glich im dritten Durchgang 66:66 aus.

Denvers beste Werfer waren Chauncey Billups mit 26 und Carmelo Anthony mit 23 Punkten. Anthony durchbrach in dem Spiel den Karrierewert von 12.000 Zählern.

Vor dem Spiel gab es auch eine Geste für Denvers an Krebs erkrankten Trainer George Karl: In einer riesigen Genesungskarte konnten die Fans dem Coach viel Glück für seinen Kampf gegen die Krankheit wünschen.

Weitere Ergebnisse:Detroit Pistons - San Antonio Spurs 109:101 n.V.New Jersey Nets - Memphis Grizzlies 94:104New Orleans Hornets - Houston Rockets 102:94Golden State Warriors - Atlanta Hawks 108:104Phoenix Suns - Sacramento Kings 104:88Portland Trail Blazers - Utah Jazz 89:93 n.V.

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