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Carlos Boozer (M.) war beim Sieg der Jazz gegen die Bobcats der Schlüssel zum Erfolg © getty

Dallas' unmittelbare Rivalen aus Utah und Phoenix geben sich zu Hause keine Blöße. Die Lage im Westen bleibt eng.

Von Julian Ignatowitsch

München - Die unmittelbaren Konkurrenten der Dallas Mavericks haben sich in der Nacht auf Donnerstag keinen Fehltritt erlaubt: Sowohl die Utah Jazz als auch die Phoenix Suns fuhren Siege ein.

Utah (37:20) besiegte die Charlotte Bobcats mit 102:93 und liegt damit weiterhin vor den Mavericks (37:21) auf Rang drei der Western Conference.

Phoenix (36:23) behielt gegen die Philadelphia 76ers mit 106:95 die Oberhand und bleibt damit Fünfter. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Im Duell zweier weiterer Playoff-Kandidaten im Westen setzten sich die San Antonio Spurs gegen die Oklahoma City Thunder mit 95:87 durch.

Utah Jazz - Charlotte Bobcats 102:93

Nach einer schwachen ersten Hälfte gegen die Bobcats legten die Jazz mit einem Taktikwechsel zur Halbzeit den Grundstein für den Sieg.

"Bringt den Ball in die Zone - zu Carlos Boozer", lautete die einfache Ansage von Coach Jerry Sloan an seine Spieler. Gesagt, getan: Boozer kam auf 33 Punkte und traf 13 seiner 16 Würfe.

"Dadurch, dass wir den Druck in der Zone verstärkt haben, haben wir auch mehr offene Würfe von der Dreierlinie bekommen", analysierte Boozer. Diesen Raum nutze insbesondere Kyle Korver, der fünf von sechs Dreierversuchen traf und insgesamt 18 Punkte erzielte.

Zurück im Lineup für die Jazz war Deron Williams, der zuvor ein Spiel verletzungsbedingt pausiert hatte. Er meldete sich mit 20 Punkten und zwölf Assists zurück.

Phoenix Suns - Philadelphia 76ers 106:95

Nicht zu 100 Prozent fit, aber in spielerisch starker Verfassung zeigte sich Steve Nash beim Sieg der Suns gegen die 76ers. Der Spielmacher erzielte nach seiner Pause zuletzt 20 Punkte und gab 13 Assists.

"Mein Rücken macht mir immer noch zu schaffen, aber ich habe mich heute alles in allem okay gefühlt", sagte Nash.

Jason Richardon (24) und Amare Stoudemire (22) trafen jeweils mehr als 20 Punkte, was bei den 76ers keinem einzigen Spieler gelang.

Andre Iguodala war mit 20 Punkten bester Scorer bei den Gästen.

San Antonio Spurs - Oklahoma City Thunder 95:87

Die San Antonio Spurs verpassten den Oklahoma City Thunder einen weiteren Dämpfer und verkürzten damit den Rückstand auf den sechsten Platz in der Western Conference.

Sie liegen jetzt nur noch einen Sieg hinter den aufstrebenden Youngstern um Kevin Durant. Manu Ginobili führte die Spurs mit 26 Punkten, neun Rebounds und vier Assists eindrucksvoll zum Sieg.

Aufsehen erregte insbesondere ein Block von Ginobili gegen Durant in den Schlussminuten, als der versuchte einen Fastbreak per Dunk abzuschließen. "Da hätte ich mehr von ihm erwartet", meinte Ginobili nach dem Spiel.

Weitere Ergebnisse:

Atlanta Hawks - Minnesota Timberwolves 98:92

Toronto Raptors - Portland Trail Blazers 87:101

Washington Wizards - Memphis Grizzlies 94:99

Chicago Bulls - Indiana Pacers 120:110

Milwaukee Bucks - New Orleans Hornets 115:95

Houston Rockets - Orlando Magic 92:110

San Antonio Spurs - Oklahoma City Thunder 95:87

L.A. Clippers - Detroit Pistons 97:91

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