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Bei den olympischen Spielen 2008 in Peking trug Dirk Nowitzki die deutsche Fahne © getty

Der Forward glänzt beim Sieg über die Hornets nicht nur als Scorer. Für die Mavericks ist es die längste Siegesserie seit 2007.

Von Olaf Mehlhose

München/Dallas - Die Siegesserie geht weiter.

Die Dallas Mavericks haben die New Orleans Hornets mit 108:100 (69:50) bezwungen. Dirk Nowitzki glänzte nicht nur als Scorer (36 Punkte), sondern bewies mit acht Rebounds und sieben Assists seine Allround-Qualitäten. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Auch der ins Team zurückgekehrte Caron Butler überzeugte: Der Small Forward legte 19 Punkte auf, schnappte sich fünf Rebounds und machte vier Steals.

Jason Kidd verbuchte 13 Zähler. Durch zwei Steals steht der Point Guard nun mit insgesamt 2.131 auf dem vierten Platz der ewigen Bestenliste.

Hornets mit Comeback

Allerdings hatten die Texaner mehr Mühe mit den Hornets als zunächst angenommen. Mit einem 31:6-Run in acht Minuten waren die Mavs zwar während der ersten Hälfte auf 47:26 davongezogen - der größte Vorsprung betrug zwischenzeitlich sogar 25 Punkte.

Doch angeführt von Chris-Paul-Ersatz Darren Collison (35 Zähler) bewiesen die Hornets, dass sie eines der besten Comeback-Teams der Liga sind. Bereits zwölf Mal haben sie in dieser Saison einen zweistelligen Vorsprung weggemacht.

Zwölf Fehlwürfe der Mavs

Nach zwei verwandelten Freiwürfen von David West stand es elf Minuten vor dem Ende nur noch 77:86. Begünstigt wurde die Aufholjagd durch die Mavericks, die in dieser Phase zwölf Würfe aus dem Feld verpassten.

"Wir haben es uns unnötig schwer gemacht", sagte Nowitzki, der zum dritten Mal in Folge mehr als 30 Punkte machte: "Ich habe zwei Würfe danebengesetzt, die ich normalerweise treffe. Aber ich habe den Entscheidenden gemacht, deshalb bin ich zufrieden."

Nowitzki und Haywood sorgen für Entscheidung

Genau so war es: Beim Stand von 101:97 fing Brendan Haywood einen Pass von Darren Collison ab. Das Zuspiel des Centers verwandelte Nowitzki eine Minute vor der Schlusssirene zum vorentscheidenden 103:97.

Nach zwei weiteren Punkten von Haywood per Slam Dunk stand der siebte Triumph nacheinander fest - eine Siegesserie, die den Mavs seit 2007 nicht mehr gelungen ist.207913(Die Bilder)

Keine Schonung für Nowitzki

Einziger Wermutstropfen: Die Mavs konnten keinen Spieler für das Spiel gegen die Charlotte Bobcats schonen. Nowitzki musste das gesamte letzte Viertel - in dem er 14 Punkte erzielte - durchspielen. Das Spiel bei den Bobcats beginnt bereits 21 Stunden nach dem Ende der Partie gegen New Orleans.

"Wir hätten uns gerne mehr ausgeruht, aber das haben wir vermasselt", sagte Nowitzki: "Aber Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen gehören dazu, diesmal wird es hart für uns." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bei Sieg in Charlotte winkt Platz zwei

Bei den Hornets gefielen neben Collison noch Rookie Marcus Thornton mit 21 und Peja Stojakovic mit 16 Punkten.

David West, der beim Sieg über Orlando mit 40 Zählern geglänzt hatte, gelangen diesmal nur zehn.

Durch den Sieg hat Dallas wieder beste Aussichten, sich den zweiten Platz im Westen zu sichern. Bei einem Sieg in Charlotte und einer gleichzeitigen Niederlage der Nuggets in Phoenix würden die Mavericks wieder den Platz hinter den Lakers einnehmen.

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