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Die Phoenix Suns standen zwei mal im NBA-Finale, sind aber noch ohne Titel © getty

Die zweite Anzug von Phoenix brockt Denver ein Saison-Minusrekord ein. McMillans Strafpredigt wirkt. James darf sich ausruhen.

Von Olaf Mehlhose

München/Phoenix - Gut zu wissen, dass auch die Bankspieler ein Spiel entscheiden können.

Mit einem 101:85 (57:44)-Sieg über die Denver Nuggets lieferten die Phoenix Suns einen weiteren Nachweis ihrer derzeitigen Topform ab. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Das Interessante dabei: Der entscheidende Vorsprung wurde von der Reserve herausgespielt - die Starter Amare Stoudemire, Steve Nash und Robin Lopez saßen während des gesamten zweiten Viertels auf der Bank.

Hill mit 19 Punkten

"Sie haben uns eine komfortable Führung mitgegeben. In der zweiten Hälfte haben wir daran angeknüpft", sagte Stoudemire der 19 Punkte und 10 Rebounds auflegte und sich den Titel des besten Punktesammlers mit Oldie Grant Hill teilte.

Nach einer 37:24-Führung gelangen den Nuggets in den zehneinhalb Minuten bis zur Pause nur noch sieben Zähler. Das zweite Viertel ging mit 33:11 an die Suns: in dieser Saison die geringste Punktausbeute für Denver in einem Viertel.

Denver nur noch Dritter

"Es ging so schnell", sagte Carmelo Anthony, der nur sieben seiner 21 Wurfversuche einnetzte und insgesamt 17 Punkte verbuchte. Topscorer bei Denver war Chauncey Billups mit 21 Punkten. 206482(DIASHOW: NBA - Woche 18)

Zu Beginn des dritten Viertels kamen die Nuggets zwar noch mal bis auf zehn Punkte heran, doch dann sorgte Phoenix mit einem 14:2-Zwischenspurt für klare Verhältnisse. Bis zum Ende des Spiels betrug die Führung immer mindestens elf Punkte.

Durch die Niederlage fiel Denver in der Western Conference hinter die Dallas Mavericks auf den dritten Platz zurück.

Sport1.de hat die weiteren Ergebnisse aus der NBA:

Memphis Grizzlies - Portland Trail Blazers 93:103 (53:41)

Im Kampf um die Playoff-Plätze fuhren die Portland Trail Blazers einen Sieg über einen direkten Konkurrenten ein.

Den 103:93 (41:53)-Erfolg stellte das derzeit achtplatzierte Team im Westen im dritten Viertel sicher, als die Blazers mit 41 Punkten die Ausbeute der beiden vorherigen Spielabschnitte egalisierten.

Standpauke in der Halbzeitpause

Dazu bedurfte es allerdings einer Standpauke von Coach Nate McMillan.

"Wir haben ohne Defense gespielt", sagte Nicolas Batum (21 Punkte) zu McMillans Halbzeitansprache: "Wir hatten zu viele Ballverluste. Er wollte, dass wir aufwachen."

Bester Akteur bei Portland war Alleskönner Brandon Roy mit 25 Punkten, sieben Rebounds, fünf Assists und drei Steals. Bei Memphis lieferten Zach Randolph (22 Zähler) und Marc Gasol (15 Punkte, 11 Rebounds) die Bestwerte ab.

Cleveland Cavaliers - New York Knicks 124:93 (74:48)

Die Cleveland Cavaliers haben den Ausfall von Shaquille O'Neal gut verkraftet.

Obwohl der Center der Cavaliers wegen einer Verletzung am rechten Daumen für zwei Monate ausfällt, kam das Team von LeBron James zu einem ungefährdeten 124:93 (74:48)-Erfolg über die New York Knicks. 74 Punkte in der ersten Hälfte bedeuteten gleichzeitig Saisonrekord.

Nach der dominanten ersten Halbzeit gönnten die Cavs sogar "King" James ein wenig Ruhe. Im Schnitt steht der NBA-Topscorer knapp 39 Minuten auf dem Spielfeld - gegen die Knicks waren es nur 31.

Krise bei den Knicks

Trotzdem verbuchte James 22 Punkte, sieben Rebounds und sieben Assists.

Aber auch Antawn Jamison (17 Zähler, 12 Rebounds) und J.J. Hickson (17 Zähler, 9 Rebounds) zeigten eine gute Leistung.

Während Cleveland weiter auf dem ersten Platz der Eastern Conference steht, geraten die New Yorker immer tiefer in die Krise: Das Team von Mike D'Antoni gewann nur eins der letzten zehn Spiele, 20 Siegen stehen mittlerweile 39 Niederlagen gegenüber.

Die weiteren Ergebnisse:

Philadelphia 76ers - Orlando Magic 105:126

New Orleans Hornets - San Antonio Spurs 92:106

Chicago Bulls - Atlanta Hawks 92:116

Houston Rockets - Toronto Raptors 116:92

Los Angeles Clippers - Utah Jazz 108:104

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