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Allen Iverson wurde 2001 zum MVP der regulären NBA-Saison gewählt © getty

Die Zukunft von Philadelphias legendärer Nummer 3 ist ungewiss. Der 34-jährige Guard kämpft gleich an mehreren Fronten.

Von Olaf Mehlhose

München - Es mehren sich die Anzeichen, dass Allen Iverson seine Laufbahn in Kürze beenden wird.

Sein zweites Engagement für die Philadelphia 76ers, die er 2001 ins NBA-Finale führte, endete am vergangenen Dienstag. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch).

Iverson und die Verantworlichen der 76ers gaben bekannt, dass der Point Guard bis zum Saisonende nicht mehr ins Team zurückkehren wird, weil er sich um seine erkrankte vierjährige Tochter kümmern will.

Aus diesem Grund ließ Iverson auch das All-Star Spiel in Dallas sausen. 90105(DIASHOW: Michael Jordans Karriere)

Iverson will Mitspieler nicht ablenken

"Nachdem wir die Situation mit Allen diskutiert haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass er in dieser Saison nicht mehr spielt. Er will keine Ablenkung mehr für den Klub und seine Mitspieler sein", sagte Klub-Präsident Ed Stefanski:

"Es war für Allen in letzter Zeit sehr schwer, seine Karriere und sein Privatleben miteinander in Einklang zu bringen."

Veletzungssorgen machen A.I. zu schaffen

Neben seinen persönlichen Problemen machen dem 34-Jährigen, ständige Verletzungssorgen zu schaffen: Wegen eines arthritischen Knies war er bei seiner Zeit bei den 76ers stark gehandicapt.

Auch auf dem Feld war Iverson, der als einer der besten Scorer seiner Generation in die NBA-Geschichte eingehen wird, nicht mehr der Gleiche.

"Heute musst du ihn einbauen"

"Früher hast du ihm den Ball geben und ihn sein Ding machen lassen", sagte Teamkollege Samuel Dalembert: "Heute muss du ihn einbauen."

A.I. hatte nach seinem Intermezzo in Memphis erst im Dezember einen neuen Vertrag bei Philadelphia unterschrieben.

In 28 Spielen erzielte "The Answer" durschnittlich 13,9 Punkte für Philly.

Es ist gut möglich, dass Iversons jetzige Auszeit seinen Ruhestand einläutet.

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