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In der Saison 2008/09 gewann jason Terry den "NBA Sixth Man of the Year Award" © getty

Auch ein Ellenbogenschlag ins Gesicht hält den Guard nicht auf. Nowitzki startet verhalten, ist aber in der Crunch Time voll da.

Von Olaf Mehlhose

München/Dallas - Die Dallas Mavericks sind das Team der Stunde.

Durch einen 112:109 (60:53)-Sieg über die Minnesota Timberwolves haben die Mavs ihre letzten neun Spiele gewonnen - die derzeit längste Siegesserie in der NBA. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Jason Terry kam nach dem Spiel mit einem geschwollenen Auge und einer vielleicht gebrochenen Nase aus der Umkleidekabine.

Jason Kidd war gar nicht erst da - Coach Carlisle hatte seinem 36-jährigen Aufbauspieler nach neun Spielen in 15 Tagen eine wohlverdiente Pause gegönnt. Dennoch sicherten sich die Mavericks in einem umkämpften Spiel den Erfolg über die Timberwolves.

Terry und Beaubois ersetzen Kidd

Für Kidd war Juan Jose Barea in die Startformation gerückt, aber auf dem Spielfeld übernahmen Terry und Rookie Rodrigue Beaubois seinen Part.

Terry erzielte 26 Punkte und gab fünf Assists. Obwohl er gegen Ende des dritten Viertels den Ellenbogen von Corey Brewer ins Gesicht bekommen hatte, kehrte der Guard schon nach drei Minuten aufs Feld zurück.

Beaubois stellte mit 17 Punkten eine Saison-Bestleistung auf.

"Er ist hart"

"Er ist hart, das wird schon gehen", sagte Dirk Nowitzki auf die Frage, ob er sich Sorgen um Terry mache.

Nowitzki hatte einen durchwachsenen Start in die Partie: Seine ersten fünf Würfe aus dem Feld gingen daneben.

Doch je länger das Spiel dauerte, umso sicherer wurde der Deutsche. Seinen ersten Wurf aus dem Spiel versenkte er zu Beginn des dritten Viertels.

Nowitzki steigert sich

In der entscheidenden Phase der Partie war Nowitzki dann voll da. Sechs Minuten vor dem Ende erzielte der 31-Jährige mit einem Sprungwurf die 99:98-Führung, die die Mavericks bis zum Ende der Partie nicht mehr abgaben.

In der Crunch Time traf Nowitzki vier von vier Freiwürfen. Insgesamt verbuchte der Topscorer der Mavs 22 Punkte, fünf Rebounds und drei Assists.

Durch den Sieg revanchierte sich Dallas auch für die Heimniederlage, die ihnen die Wolves im vergangenen Monat beigebracht hatten.

Minnesota liefert einen Fight

Minnesota musste gegen die Mavericks auf Topscorer Al Jefferson verzichten, der wegen einer Alkoholfahrt von seinem Team für zwei Spiele gesperrt wurde.

Dennoch lieferten sie Texanern bis in die Schlussminuten einen harten Kampf.

"Minnesota ist ein couragiertes Team", sagte Forward Shawn Marion: "Eigentlich hatten wir sie im Griff und hätten das Spiel schon früher für uns entscheiden müssen." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir hatten Angst"

Durch zehn Punkte in Folge hatten die Wolves zum Ende des dritten Viertels auf 87:89 verkürzt.

Doch Nowitzki mit acht und Terry mit sieben Punkten entschieden das Spiel im letzten Viertel doch noch zugunsten der Mavs.

Bei Minnesota stach Corey Brewer mit 24 Punkten, sieben Rebounds und vier Assists heraus. Auch Rookie Jonny Flynn (19 Punkte, 4 Assists) spielte stark auf.

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