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Roddy Beaubois (l.) wurde an 25. Stelle im Draft gezogen © getty

Auch ohne den verletzten Terry gewinnen die Dallas Mavericks ihr zehntes Spiel in Folge. Ein Rookie springt in die Bresche.

Von Jessica Pulter

München/Dallas - Die Dallas Mavericks lieben es anscheinend spannend. 74 Sekunden vor Ende des Heimspiels gegen die Sacramento Kings führten die Texaner lediglich mit zwei Punkten, und die Kings hatten den Ball.

Doch ein Steal von Caron Butler und sechs sicher verwandelte Freiwürfe von Dirk Nowitzki und Jason Kidd sorgten in der Schlussminute doch noch für den 108:100-Sieg der Mavericks.

Für Dallas ist es bereits der zehnte Erfolg in Serie, und Trainer Rick Carlisle ist um die Erkenntnis reicher, dass sein Team auch ohne Jason Terry gewinnen kann. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bestleistung für Beaubois

Terry, der sich im Spiel gegen die Minnesota Timberwolves einen Jochbeinbruch zuzog, fehlte zum ersten Mal in dieser Saison.

Doch für den zweitbesten Scorer der Mavericks sprang ausgerechnet ein Rookie in die Bresche.

Roddy Beaubois stellte mit 22 Punkten eine Karrierebestleistung auf, und das in nur 24 Minuten auf dem Feld.

"Er hat für uns gute Arbeit geleistet, indem er die Impulse gab, die Jason Terry ansonsten setzt", lobte Nowitzki, der mit 31 Punkten und 12 Rebounds Topscorer war, seinen Teamkollegen. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Halbzeitführung der Kings

Dabei setzten anfangs die Kings die Impulse. Nach einer 26:24-Führung der Gäste bereits zu Beginn des zweiten Viertels zog Sacramento in den nächsten Minuten auf zwischenzeitlich 41:33 davon.

Die Mavericks mussten zudem den Ausfall von Brendan Haywood verkraften, der frühzeitig mit Problemen im Rücken ausfiel.

Erst kurz vor der Halbzeit kamen die Mavericks durch Nowitzki und Beaubois wieder heran. Mit 53:52 für die Kings ging es in die Pause.

Spannende Schlussphase

Das dritte Viertel gehörte dann ganz den Hausherren. Nowitzki erzielte acht Punkte, Jason Kidd versenkte zwei Dreier und die Mavericks zogen auf 85:72 davon.

Doch ein Zwischenspurt der Kings im Schlussabschnitt machte die Partie noch mal spannend. Erst die Schlussminute brachte die Entscheidung und den 42. Saisonsieg (42:21) für Dallas.

Carlisle wird ausgeschlossen

"Wenn man so eine Serie hinlegt wie wir, dann will jeder Gegner das Team sein, das diese Serie bricht. Deshalb zeigen die Gegner all ihr Können ", analysierte Carlisle den schwer verdienten Sieg.

Der Coach durfte allerdings den Erfolg nicht mehr von der Bank aus sehen. Im zweiten Viertel zog er sich den Unmut der Schiedsrichter zu, weil seiner Meinung nach seine Mannschaft zu wenig Fouls und Freiwürfe zugesprochen bekam. Dafür kassierte er seinerseits zwei technische Fouls und musste seinen Platz am Spielfeldrand räumen.

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