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LeBron James knackte zum 41. Mal in seiner NBA-Karriere die 40-Punkte-Marke © getty

Der Sieg der Cavaliers wird überschattet vom Kollaps eines Pistons-Spielers. Rodney Stuckey bricht auf der Bank in sich zusammen.

Von Jessica Pulter

München/Cleveland - Geschockt standen die Spieler der Cleveland Cavaliers und der Detroit Pistons auf dem Platz und versammelten sich zu einem gemeinsamen Gebet.

Gerade hatten Sanitäter Detroits Rodney Stuckey auf einer Trage vom Platz gebracht und in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren.

Das Spiel musste allerdings weitergehen, auch wenn der 99:92-Heimsieg der Cavaliers fast bedeutungslos wurde.

Stuckey bricht zusammen

Doch was war passiert? Mitte des dritten Viertels ließ Stuckey sich auswechseln, er klagte über Schwindelgefühle.

Kurze Zeit später brach er auf der Bank sitzend in sich zusammen. Die Teamärzte reagierten blitzschnell, legten den Point Guard auf den Boden und nur wenige Minuten später war er bereits auf dem Weg ins Krankenhaus.

Pistons Coach John Kuester gab nach dem Spiel vorsichtige Entwarnung: "Er ist stabil, und das ist ein gutes Zeichen. Ich glaube, er kommt wieder in Ordnung."

Kein neues Problem

Ein Schock für die Kollegen, die zu dem Zeitpunkt mit 67:61 führten. Doch ganz neu ist das Problem bei Stuckey nicht.

Bereits zwei Mal zuvor setzte er ein Spiel aus, weil er über Schwindelgefühle klagte. Woher diese Beschwerden kamen und ob diese mit dem aktuellen Kollaps zu tun haben, ist aber nicht bekannt.

Pistons geben Spiel aus der Hand

Für seine Kollegen waren die Bilder allerdings schwer zu verdauen. "Meine Gedanken waren natürlich gar nicht mehr beim Spiel", gab Detroits Jonas Jerebko zu. "Ich weiß nicht, ob das den Ausgang des Spiels beeinflusst hat."

In der Folge der Partie nahmen die Hausherren immer mehr das Heft in die Hand. LeBron James kam auf 40 Punkte und hatte damit maßgeblichen Anteil an der sechsten Niederlage der Pistons in Folge.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Charlotte Bobcats - Los Angeles Lakers 98:83

Eine Niederlage mussten auch die Los Angeles Lakers bei den Charlotte Bobcats einstecken. Das Team um Superstar Kobe Bryant verlor mit 83:98.

"Wir haben einfach platt ausgesehen", erklärte Bryant die Pleite.

L.A. erwischte auch einen rabenschwarzen Tag: 36,3 Prozent der Würfe aus dem Feld fanden nur ins Ziel. Hinzu kamen 20 Ballverluste, aus denen 24 Punkte resultierten.

Gute Teamleistung

Für die Bobcats war es dagegen wieder einmal ein Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga.

"Diese Teams bringen bei uns einfach das Beste ans Tageslicht und sorgen für eine volle Halle", meinte Bobcat Gerald Wallace zum Erfolgsrezept der Hausherren.

Bryant war mit 26 Punkten erfolgreichster Werfer des Spiels, doch bei Charlotte trafen gleich fünf Spieler zweistellig. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Los Angeles Clippers - Oklahoma City Thunder 87:104

Auch für Chris Kaman und die Los Angeles Clippers gab es eine deutliche Niederlage. Die Oklahoma City Thunder gewannen bei den Clippers mit 104:87.

Thunders Kevin Durant war mit 32 Zählern erfolgreichster Werfer, bei den Clippers kamen Kaman und Craig Smith auf jeweils 19 Punkte.

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