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Den Mavericks um Dirk Nowitzki (r.) fehlen nur noch sechs Siege in Folge zum Vereinsrekord © getty

Dank einer geschlossenen Teamleistung gewinnen die Mavericks in Chicago ihr elftes Spiel in Serie. Der Vereinsrekord wackelt.

Von Marwan El Eid

München/Chicago - Sie sind die Mannschaft der Stunde:

Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki ließen sich auch einen Tag nach dem Heimsieg gegen die Sacramento Kings bei ihrem Gastspiel gegen die Chicago Bulls nicht stoppen.

Die Texaner landeten mit dem 122:116 den elften Erfolg in Serie.

Damit sind die Mavs nur noch sechs Siege vom Vereinsrekord entfernt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Mavs mit geschlossener Teamleistung

Beim sechsmaligen Meister aus Chicago wurden die Mavericks ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht.

Nach einem Dreier von Caron Butler zum 23:22 gab Dallas die Führung nicht mehr aus der Hand.

Angeführt von einem erneut starkem Dirk Nowitzki (27 Punkte) zeigten die Mavericks im United Center eine geschlossene Teamleistung. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Unterstüzung bekam der Deutsche diesmal insbesondere von seinen Kollegen Caron Butler und Rodrigue Beaubois, die jeweils mit 24 Zählern glänzten.

Kidd lobt Mannschaft

Zudem steuerte Forward Shawn Marion 18 Punkte bei. So zeigte sich auch nach dem Spiel der erfahrene Jason Kidd (6 Punkte, 11 Rebounds und 15 Assists) begeistert von seinen Mannschaftskollegen: "Wir haben einen tiefen Kader und jede Menge Spieler, die wissen, wie man scort. Und wir spielen gerne und richtig gut zusammen."

Ein Extralob bekam dabei sein potenzieller Nachfolger auf der Spielmacherposition Rodrigue Beaubois: "Er ist ein Riesentalent. Und ein großartiger Schüler. Aus ihm kann etwas Besonderes werden."

Der 20-jährige Franzose war es auch der nach der Halbzeitführung (66:55) das Spiel der Mavs weiter voran trieb.

Nowitzki sichert Sieg

So deutete nach drei Vierteln alles auf einen ungefährdeten Sieg der Texaner hin.

Aber Anfang des letzten Viertels verlor Dallas ein wenig den Faden, so dass Chicago dank 13 Punkten von Derrick Rose (insgesamt 34 Zähler) im Schlussabschnitt noch einmal bis auf vier Punkte herankam (94:98).

Am Ende war der Mavs-Sieg dann aber wieder Dirk Nowitzki zu verdanken, der das Spiel an sich riss und ebenfalls mit 13 Punkten im Schlussviertel den Auswärtserfolg sicherte.

"Wir konnten sie einfach nicht mehr stoppen. Dallas hat nicht ohne Grund 43 Siege auf dem Konto", gestand Chicagos Kirk Hinrich die Niederlage seines Teams ein.

Lakers auf den Fersen

Mit jetzt 43 Siegen bei 21 Niederlagen ist Dallas als Tabellenzweiter der Western Conference weiter Meister Los Angeles Lakers auf den Fersen, der drei Siege mehr auf dem Konto hat.

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