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J. J. Hickson wurde 2008 von den Cleveland Cavaliers an 19. Stelle gedraftet © getty

Cleveland gewinnt erstmals seit zwei Jahren ohne seinen Star. Jamison verletzt sich. Atlanta fehlt eine Sekunde zum Sieg.

München/Cleveland - Sie können es doch noch:

Die Cleveland Cavaliers haben auch ohne LeBron James gewonnen. Erstmalig seit der Saison 2007/2008 - in der Zwischenzeit waren neun Spiele verloren gegangen - setzten sich die Cavs in einem Spiel ohne ihren Superstar durch.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der 97:95 (49:52)-Erfolg über die San Antonio Spurs sichergestellt:

Gleich sechs Spieler der Cavaliers punkteten zweistellig(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Williams und Jamison Topscorer

Herausragender Akteur bei Cleveland war Point Guard Mo Williams mit 17 Punkten, acht Rebounds und acht Assists. Antawn Jamison erzielte ebenfalls 17 Punkte, Delonte West steuerte 16 Zähler bei - allein zehn davon im letzten Viertel.

Allerdings war der Sieg teuer erkauft. Jamison verletzte sich im dritten Viertel am Knie und kehrte nicht mehr aufs Feld zurück.

Ob er im Spiel gegen die Philadelphia 76ers auflaufen kann, ist fraglich.

"Mit LeBron, Shaq and Antawn fehlten im letzten Viertel drei wichtige Spieler", sagte Williams. "In wichtigen Situationen spielen wir fast immer über LeBron. Heute ist es uns gelungen einen anderen Weg zu finden."

"Große Chance vergeben"

Auch bei den Spurs fehlte mit Tony Parker ein wichtiger Akteur. Der Denker und Lenker fällt wegen eines Handbruchs sechs Wochen aus. Dafür erwischte Manu Ginobili einen glanzvollen Abend: Mit 38 Punkten stellte der 32-Jährige eine Saison-Bestleistung auf.

Außerdem schnappte sich der Argentinier sieben Rebounds und gab fünf Assists.

"Wir haben ein große Chance vergeben", sagte der Spurs-Guard: "Nicht viele Teams haben die Gelegenheit, hier zu gewinnen."

50. Sieg für Cleveland

In der letzten Spielminute hatte Ginobili die Chance, mit einem Dreier zum 93:93 auszugleichen. Doch der Argentinier berührte die Linie minimal und San Antonio bekam nur zwei Punkte zugesprochen.

Shooting Guard Roger Mason hatte wenige Augenblicke später nochmals die Möglichkeit mit einem Dreier den Gleichstand zu erzielen, doch der 29-Jährige traf nur den Ring.

Der 50. Sieg für Cleveland stand fest. Damit bleiben die Cavs unangefochten das beste NBA-Team.

New York Knicks ? Atlanta Hawks 99:98 (44:46)

Nach der Blamage gegen die New Jersey Nets rehabilitierten sich die New York Knicks mit einem 99:98 (44:46)-Sieg über die Atlanta Hawks. Allerdings fehlten den Hawks diesmal nur Bruchteile zum ersten Saisonerfolg über die Knicks.

Nach einem Block von Wilson Chandler gegen Josh Smith schnappte sich Al Horford den Offensiv Rebound und versenkte den anschließenden Wurf. Die Zeitlupe bewies jedoch, dass Horfords Wurf die Hand des Hawks-Centers erst nach dem Ertönen der Schlusssirene verlassen hatte. Damit blieb es beim 99:98 für die Knicks.

Galinari stark

Bei den New Yorkern zeigte Danilo Galinari eine ansprechende Leistung. Der 21-jährige Italiener erzielte 27 Punkte, David Lee verbuchte 19 Punkte und 13 Rebounds (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch).

Bester Werfer bei Atlanta war Smith mit 25, gefolgt von Joe Johnson mit 22 und Horford mit 18 Punkten.

New Orleans Hornets Golden State Warriors 135:131 (67:62)

Mit einem 135:131 (67:62)-Triumph über die Golden State Warriors haben die New Orleans Hornets ihre Playoff-Chancen gewahrt.

Derzeit liegen die Hornets im Westen auf dem zehnten Platz.

Collison mit 20 Assists

Darren Collison stellte mit 20 Assists eine Karriere-Bestleistung auf. Zusammen mit Steve Nash hält der Chris-Paul-Vertreter nun die Bestleistung für diese Spielzeit. Außerdem gelangen ihm 16 Punkte.

Topscorer bei den Hornets war David West mit 28 Zählern, Anthony Morrow von den Warriors steuerte für sein Team die gleiche Punktzahl bei.

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