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Jamal Crawford (z.v.l.) feierte sein Debüt in der NBA im Jahr 2000 bei den Chicago Bulls © getty

Jamal Crawford wirft Atlanta zum Sieg gegen Washington und auf Platz drei im Osten. Orlando demontiert die Chicago Bulls.

Von Ingo Weber

München - Die Atlanta Hawks haben durch einen 105:99 (54:51)-Sieg über die Washington Wizards Platz drei in der Eastern Conference von den Boston Celtics übernommen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Dabei durften sich die Hawks erneut bei Jamal Crawford bedanken, der von der Bank kam und mit 29 Punkten die Partie entschied.

"Ich analysiere das Spiel von der Bank aus. Wenn ich dann rein komme, will ich helfen, es zu gewinnen", sagte Crawford, der zum 21. Mal in dieser Saison bester Scorer bei den Hawks war.

"Er hat uns Flügel verliehen"

Al Horford und Joe Johnson kamen jeweils auf 18 Punkte, wussten aber, bei wem sie sich nach der Partie zu bedanken hatten. "Er hat uns Flügel verliehen als wir ihn gebraucht haben", sagte Horford über Guard Crawford.

Hawks-Coach Mike Woodson war über den Sieg seiner Mannschaft nur wenig angetan: "Viele solcher Abende dürfen wir uns nicht erlauben. Wir hatten viel Glück, dass wir mit einem Sieg nach Hause fahren dürfen."

Die Wizzards hielten in eigener Halle lange gut mit und das Spiel bis zum Ende spannend.

Andray Blatche mit 30 Punkten und JaVale McGee mit 20 Punkten waren die besten Schützen der Hauptsstädter.

Den Unterschied machte an diesem Abend die bessere Bank.

Chicago Bulls - Orlando Magic 82:111 (33:65)

Die Orlando Magic haben Platz zwei im Osten erfolgreich verteidigt und die Chicago Bulls in eigener Halle mit einem 111:82 (65:33)-Sieg deutlich deklassiert.

Bereits zur Pause war die Partie gelaufen.

Chicago wurde von einem Orlando in Bestform aus der Halle geworfen.

Vince Carter führte Orlando mit 23 Punkten in 26 Minuten Spielzeit zum siebten Sieg in Serie.

Auch Matt Barnes mit 14 Punkten und Brandon Bass mit 13 Punkten wussten zu überzeugen.

Dagegen muss Chicago als Neunter der Eastern Conference weiter um die Teilnahme an den Playoffs bangen.

Verletzung bei Derrick Rose

Nur 39,8 Prozent aus dem Feld waren für die Bulls zu wenig.

Mit Verletzungssorgen in die Partie gegangen, verloren die Bulls bereits im ersten Viertel ihren wichtigsten Spieler.

Der amtierende Rookie of the Year, Derrick Rose, verstauchte sich in einem Zweikampf mit Magic-Center Dwight Howard das linke Handgelenk.

Eine Röntgenaufnahme am Freitag soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

"Wir müssen schleunigst zusehen, dass einige Spieler wieder gesund werden. Aktuell sind wir ein ramponierter Haufen", sagte Bulls-Coach Vinny Del Negro.

James Johnson war mit 13 Punkten bester Werfer der Bulls.

Portland Trail Blazers - Golden State Warriors 110:105 (58:60)

Die Portland Trail Blazers konnten bei den Golden State Warriors eine Niederlage gerade noch abwenden und gewannen knapp mit 110:105 (58:60).

13 Punkte lagen die Warriors im letzten Viertel vorne, bis fünf Minuten vor dem Ende der Partie lagen sie in Front und schnupperten am Heimsieg.

Dass Portland doch den erwarteten Sieg mit nach Hause nahm, lag am überragenden Brandon Roy, der auf 41 Punkte kam.

Außerdem gelangen dem Shooting Guard acht Rebounds und vier Assists.

Fernandez leitet Wende ein

Für die Wende im Schlussviertel sorgte aber Rudy Fernandez.

Der Spanier steuerte zu einem späten 17-3-Lauf der Trail Blazers zwölf Punkte bei und zeigte sich gerade von der Dreier-Distanz eiskalt.

Die Trail Blazers verteidigten Platz acht in der Western Conference, der gerade noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

"Das hätte eine teure Niederlage werden können", sagte Portland-Coach Nate McMillan.

Auf Seiten der Warriors war Corey Maggette mit 24 Punkte am erfolgreichsten.

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