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Mavs-Jason Terry (l.) steht gegen Kirk Hinrichs Bulls vor dem Comback © getty

Mavericks-Ass Jason Terry steht nach einer Wunderheilung vor dem Comeback. Der Gast aus Chicago hofft auf zwei Genesene.

Von Marwan El-Eid

München - Die heiße Phase im Kampf um die Playoffs ist eingeläutet: Für die Mannschaften bedeutet dies, noch ein Mal eine Schippe draufzulegen.

Allerdings plagen sich gerade jetzt viele Spieler der Liga mit Verletzungen herum.

Ein Lied davon können die Chicago Bulls und die Dallas Mavericks singen, die in der Nacht zum Donnerstag (ab 1.30 Uhr LIVESCORES) in Dallas aufeinandertreffen.

Bei der jüngsten Begegnung am 6. März fehlten im Team von Dirk Nowitzki Erick Dampier (Fingerverletzung), Brendan Haywood (Rückenbeschwerden) und Jason Terry (Jochbeinbruch). Die Bulls mussten bei ihrer 116:122-Heimniederlage auf den drittbesten Scorer ihres Teams, Joakim Noah, wegen einer Fußverletzung verzichten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Terry brennt auf seinen Einsatz

Bei den Mavericks hat sich allerdings inzwischen das Lazarett gelichtet: Erick Dampier gab nach zwölf verpassten Spielen bei der Knicks-Niederlage am Samstag ein zehnminütiges Comeback.

Und Jason Terry steht nach seiner Operation am 5. März bereits in den Startlöchern und könnte schon gegen Chicago zum Einsatz kommen.

"Ich bin absolut zuversichtlich, dass ich rausgehen und auf hohem Niveau spielen kann", zeigt sich der zweitbeste Scorer nach dem Abschlusstraining optimistisch.

Bei seiner Rückkehr wird Terry dann mit einer Gesichtsmaske spielen. Seine Teamkollegen gaben "Jet" dafür schon liebevoll den neuen Spitznamen Jedi.

Chicago hofft auf die Rückker eines Duos

Gar nicht spaßig sieht es bei den Bulls aus.

Bei der achten Niederlage in Folge gegen Memphis am Mittwoch fehlten neben Noah auch noch Anführer Derrick Rose mit einem verstauchten Knöchel und Forward Luol Deng mit einer Wadenverletzung.

Während Noah sich noch im Aufbautraining befindet und auf ein Comeback am Samstag hinarbeitet, hofft Bulls-Coach Vinny Del Negro zumindest auf eine Rückkehr von Rose und Deng.

Sport1.de zeigt die weiteren Verletzungssorgen der Playoff-Kandidaten auf:

Im Osten erwartert Spitzenreiter Cleveland Cavaliers um LeBron James spätestens zu den Playoffs Center-Legende Shaquille O'Neal zurück, der sich nach seinem Bänderriss im Daumen am 25. Februar einer Operation unterziehen musste.

Nachdem sich beim Tabellenzweiten, den Orlando Magic, Matt Barnes gegen Washington den großen Zeh verstaucht hatte, musste er bei der Niederlage gegen Charlotte pausieren. Trainer Stan Van Gundy erwartet den Small Forward aber zum Spiel gegen San Antonio am Samstag zurück.

All-Star Joe Johnson von den Atlanta Hawks war mit einer Achillessehnenreizung gegen New Jersey außer Gefecht gesetzt und wird den Hawks wohl auch gegen die Raptors fehlen.

Paul Pierce von den Boston Celtics musste am Montagabend nach dem ersten Viertel passen. Probleme bereitet dem All-Star sein steifer Nacken. Eventuell fehlt er auch im Spiel gegen New York.

Die Charlotte Bobcats hoffen auf ein baldiges Comeback des zweitbesten Scorer im Team (18,5 Punkte pro Spiel), All-Star Gerald Wallace, der mit einer Sprunggelenksverletzung zum Zuschauen verdammt ist.

Nach einer Pause von zwei Spielen wegen einer Oberschenkelprellung feierte Michael Beasly (sechs Punkte in 19 Minuten) am Dienstagabend sein Comeback bei der Niederlage seiner Miami Heat gegen die Spurs.

Im Westen plagt sich bei Tabellenführer Los Angeles Lakers ein ganzes Quintett mit Daumen - oder Fingerverletzungen herum. So spielt Superstar Kobe Bryant seit Wochen mit einem gebrochenen Zeigefinger.

Die Oklahoma City Thunders müssen für zwei bis drei Wochen auf Rookie James Harden wegen einer Achillessehnenreizung verzichten.

Guard Leonardo Barbosa gab beim Kantersieg seiner Phoenix Suns gegen die Timberwolves sein Comeback nach siebenwöchiger Verletzungspause. Ihm wurde eine Zyste entfernt.

Als "verheerend" bezeichnen Tim Duncan und Manu Ginobili den Ausfall ihres Regisseurs, Tony Parker. Der Franzose fällt vermutlich für die nächsten sechs Wochen mit einer gebrochenen Hand bei den San Antonio Spurs aus.

Haudegen Marc Gasol von den Memphis Grizzlies musste nach 149 Spielen in Folge, aufgrund einer Nackenverletzung beim Sieg gegen Chicago pausieren.

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