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Hornets-Topscorer Chris Paul (20,4 Punkte pro Partie) spielte erstmals seit dem 29. Januar © getty

Bei den Hornets kassiert Dallas die dritte Pleite im vierten Spiel. Chris Paul kehrt zurück, doch vier Teamkollegen glänzen.

Von Marwan El-Eid

New Orleans ? Die Dallas Mavericks haben einen weiteren Rückschlag im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs einstecken müssen.

Bei den abgeschlagenen New Orleans Hornets kassierte der Dritte der Western Conference eine 99:115 (45:52)-Pleite.

Es war nach der 93:102-Heimniederlage gegen Boston die zweite Niederlage für das Team um Dirk Nowitzki in drei Tagen und die dritte in den letzten vier Spielen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Neben dem 34. Sieg feierte New Orleans auch die Rückkehr ihres All-Stars, Chris Paul, der wegen einer Knieverletzung 25 Spiele pausieren musste.

Thornton ragt heraus

Dem 24-Jährigen gelangen in 21 Minuten elf Punkte und drei Assists. So zeigte er sich auch nach dem Spiel rundum zufrieden: "Ich wollte einfach nur mitmachen und das Gefühl für das Spiel zurück bekommen. Mir war es völlig egal, ob ich Punkte mache oder nicht."

Aber auch ohne ihren All-Star hätten die Hornets an diesem Abend wohl gegen die Mavericks gewonnen.

Hatten sie mit Shooting Guard Marcus Thornton (28 Punkte), Davis West (25 Punkte, 10 Assists), Morris Peterson (20 Punkte) und Darren Collison (16 Punkte, 8 Assists) gleich vier Akteure, die eine starke Leistung ablieferten. 216573(DIASHOW: Die 22. NBA-Woche)

Einige Ballverluste von Nowitzki

Dirk Nowitzki hingegen erwischte mit 16 Punkten, fünf Rebounds einen schwachen Abend. Zudem leistete sich der Mavs-Star auch noch fünf Turnovers. Bester Werfer bei Dallas war Jason Terry mit 24 Punkten. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Am Anfang der Partie sah es zunächst so aus als würde sich der Favorit souverän durchsetzen, führten die Texaner im ersten Viertel bereits mit 16 Punkten.

" Wir lagen weit vorne, dann haben wir gedacht: Das war's und haben aufgehört zu spielen und sie haben angefangen sich wohl zu fühlen und haben ihre Treffer gemacht", versuchte Mavs-Forward Shawn Marion den Einbruch seines Teams zum Ende des zweiten Viertels hin, zu erklären.

Pauls Dreierregen

Denn ab diesem Zeitpunkt überrollten die Hausherren das Team von Nowitzki und Co. mit einem 23:0-Lauf. So stand es nach drei Vierteln 82:70 für New Orleans.

Dass Dallas diesen Rückstand im Schlussviertel nicht mehr wettmachten, lag dann ausgerechnet am Rückkehrer Chris Paul: Ihm gelangen drei Dreier innerhalb von sechs Minuten.

"Wir haben ein Konzentrationsproblem, das wir bis zu den Playoffs lösen müssen", ärgerte sich Mavs-Coach Rick Carlisle.

Vorbei am "Admiral"

Einen kleinen persönlichen Erfolg konnte Dirk Nowitzki dann doch noch feiern:

In der ewigen NBA-Scorerliste schob sich der 31-Jährige mit seinen 16 Punkten am "Admiral" David Robinson vom 30. auf den 29. Rang vorbei.

Mit der zweiten Niederlage in Folge verpassten die Mavericks erneut die Chance, in der Western Conference Boden auf die zweitplatzieren Denver Nuggets gut zu machen.

Drei Verfolger im Nacken

Mit der Bilanz von 46 Siegen bei 24 Niederlagen sind die Texaner Dritter knapp hinter den Nuggets (47-23) und mit deutlichem Abstand auf Titelverteidiger Los Angeles Lakers (52 Siege, 18 Niederlagen).

Allerdings muss das Team von Nowitzki und Co. auch aufpassen nicht noch von den hinter ihnen liegenden Mannschaften (Jazz 46-25, Suns 45-26, Spurs 42-27) überholt zu werden, die sich allesamt mit einem Sieg verbesserten.

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