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Die Spurs und die Thunders liegen jetzt in der Western Conference gleich auf © getty

Eine Doppledeckung gegen den Thunder-Star sichert den Spurs den Sieg. Die Bucks und die Hawks proben schon mal für die Playoffs.

München - Trotz 45 Punkten von Small Forward Kevin Durant haben die Oklahoma City Thunder erstmals seit einem Monat bei einem Heimspiel das Parkett als Verlierer verlassen.

Oklahoma City erlitt gegen die San Antonio Spurs 96:99 (54:56) nach sechs Heimsiegen in Folge wieder eine Pleite.

Mit 42 Siegen und 27 Niederlagen liegen die Thunder (7. Platz) und San Antonio (6.) in der Western Conference nun gleichauf. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

San Antonio mit wichtigem Sieg

"Jedes Spiel ist momentan wichtig und groß", meinte Spurs-Topscorer George Hill (27 Punkte). "Das Playoff-Rennen ist sehr eng und wir brauchen jeden Sieg."

Nicht nur im Kampf um die Playoff-Plätze, sondern auch in diesem Spiel ging es eng zu.

Nachdem Oklahoma mit sechs Punkten in Folge die Partie wieder ausgeglichen hatte (96:96), brachte Manu Ginobili seine Spurs mit zwei Freiwürfen 32,8 Sekunden vor Schluss wieder in Führung.

Als noch fünf Sekunden zu spielen waren, hatte Oklahoma die Chance das Spiel noch zu gewinnen.

Spurs stellen Durant kalt

Weil San Antonio den überragenden Durant beim Einwurf doppelte passte der Starspieler zurück zu Thabo Sefolosha. Doch der Schweizer scheiterte mit seinem Dreier-Versuch.

"Ich wollte den Dreier nehmen, aber sie haben mich gedoppelt. Ich wollte nicht, dass irgendjemand anderes zu einem schlechten Wurf gezwungen wird", ärgerte sich der Thunder-Star.

Neben Georg Hill lieferten bei den Gästen auch Manu Ginobili (21 Punkte), Tim Duncan (14 Punkte) und Roger Mason Jr. (13 Punkte) eine überzeugende Vorstellung ab.

Bei den Thunder erzielten Jeff Green 16 Punkte und Russell Westbrook 14 Zähler. Mit dem Sieg hat San Antonio den direkten Vergleich gegen Oklahoma mit 3:1 gewonnen.

Sport1.de hat die weiteren Ergebnisse aus der NBA:

Milwaukee Bucks - Atlanta Hawks 98:95 (45:54)

In einem möglichen Aufeinandertreffen in der ersten Playoff-Runde haben die Milwaukee Bucks in eigener Halle ein erstes Zeichen gesetzt.

Gegen die Atlanta Hawks gewannen sie mit 98:95 (45:54). 216573(DIASHOW: Die 22. NBA-Woche)

Zum Matchwinner avancierte bei den Hausherren John Salmons. 16 seiner 32 Punkte markierte der Guard dabei im Schlussabschnitt.

Mit vier Freiwürfen wandelte der 30-Jährige innerhalb von 44 Sekunden einen 93:95-Rückstand in eine Zwei-Punkte-Führung um.

Matchwinner selbst überrascht

"Es ist einfach eines dieser Dinge. Jeder Wurf, den du nimmst passt", zeigte sich Salmones selbst überrascht über sein überragendes letztes Viertel.

Hawks All-Star Joe Johnson scheiterte mit dem letzten Versuch die Partie noch auszugleichen.

Carlos Delfino steuerte bei den Bucks 23 Zähler zum Sieg bei. Bei den Hawks erzielten Joe Johnson 27 Punkte und Jamal Crawford 21.

Utah Jazz - Boston Celtics 110:97 (49:53)

Den Grundstein für den 110:97-Sieg der Utah Jazz gegen die Boston Celtics setzten die Gastgeber zwischen dem Ende des zweiten Vierteln und dem Anfang des dritten Viertels.

Mit einem 16:0-Lauf drehten die Jazz die Partie und gaben ihre Führung bis zum Ende nicht mehr ab.

"Wie wir das zweite Viertel beendet haben, hat uns Selbstvertrauen für die zweite Halbzeit gegeben", bestätigt Jazz-Guard Deron Williams die Schlüsselphase der Partie.

Der 25-Jährige war auch mit 22 Punkten und 11 Assists bester Spieler seines Teams.

Celtic-Stars enttäuschen

Bei Boston erzielte Ray Allen als Topscorer schwache15 Punkte. Kevin Garnett enttäuschte ebenfalls mit zehn Punkten.

Trotz der Niederlage bleibt der Rekordmeister auf Platz drei in der Eastern Conference.

Die Utah Jazz sind als Vierter in der Western Conference (46 Siege ? 25 Niederlagen) den Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki (46 ? 24), nach deren Niederlage gegen New Orleans, dicht auf den Fersen. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

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