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Andre Miller kam 2009 von den Philadelphia 76ers nach Portland © getty

Die Mavericks zieht auch im dritten Vergleich der Saison gegen Portland den Kürzeren. Dirk Nowitzki bleibt schwach.

Von Marwan El Eid

Portland - Die Dallas Mavericks können in dieser Saison einfach nicht gegen die Portland Trail Blazers gewinnen.

Auch im dritten Vergleich kassierten die Mavericks bei den Trail Blazers eine 89-101 (54:60)-Niederlage.

Somit hat sich für die Mavs der mögliche Playoff-Gegner Portland zu einem Angstgegner entwickelt.

Es könnte zu einem Deja-vu-Erlebnis für Dallas kommen: 2006/2007 verloren die Texaner nicht nur alle drei Saisonspiele gegen die Golden State Warriors, sondern schieden auch als favorisiertes Team gegen die Warriors in der ersten Playoff-Runde aus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nowitzki schwach

In Portland erwischte Mavs-Star Dirk Nowitzki einen schwachen Abend. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Der 31-Jährige traf nur fünf seiner 13 Versuche aus dem Feld und kam am Ende lediglich auf 15 Punkte und sieben Rebounds.

Mit der Pleite weisen die Texaner in der Western Conference nun die gleiche Bilanz (47 Siege ? 25 Niederlagen, Platz 3) wie Denver und Utah auf.

Portland festigte mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel den achten und damit letzten Playoff-Platz im Westen.

Miller zufrieden

"Das ist ein guter Test", sagte Blazers Guard Andre Miller, der mit 19 Punkten und zehn Assists überzeugte, im Hinblick auf ein mögliches Erstrunden-Duell.

Unterstützung bekam Miller vor allem von LaMarcus Aldridge (20 Punkte, 10 Rebounds) und Marcus Camby (17 Punkte, 11 Rebounds).

Auch Blazers Coach Nate McMillan zeigte sich zufrieden: "Wir haben heute gezeigt, dass wir mit den Teams, die vor uns liegen, mithalten können." 216573(DIASHOW: Die 22. NBA-Woche)

Butler bester Mavs-Schütze

Für Dallas, die vier ihrer letzen fünf Partien verloren haben, war Caron Butler erfolgreichster Werfer.

In einem bis dato ausgeglichenem Spiel startete am Anfang des dritten Viertels Portland beim Stand von 60:60 einen 12:0-Lauf.

Dabei erzielte Marcus Camby allein acht Punkte innerhalb von vier Minuten.

Mavs kämpfen sich ran

Die Mavericks kamen im Schlussabschnitt nach einem Korbleger von Shawn Marion zwar noch einmal bis auf zwei Punkte heran (80:82), aber Andre Miller und LaMarcus Aldridge sorgten mit sechs Punkten in Folge wieder für eine Acht-Punkte-Führung der Trail Blazers.

"Sie haben uns drei Mal geschlagen, das heißt für uns, dass wir uns verbessern müssen", zieht Mavs-Guard Jason Kidd eine nüchterne Blilanz.

"Wir haben nun verstanden, wie die Teams gegen uns Spielen werden. Es ist gut, dass es jetzt passiert ist und nicht in den Playoffs", ergänzte der Aufbauspieler in Hinblick auf die bevorstehende K.o.-Runde.

Vor den Playoffs haben Nowitzki und Co. zumindest noch ein Mal die Chance Portland zu schlagen, wenn es am 9. April für die Texaner wieder in den Rose Garden geht.

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