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J.J. Redick wurde 2006 von den Orlando Magic gedraftet © getty

Im Duell der beiden Zweiten aus Ost und West behalten die Magic gegen die Nuggets die Oberhand. Portland schlägt Oklahoma.

München - Die Partie fing alles andere als gut für die Magic an.

Nach 95 Sekunden war das Spiel für Topstar Vince Carter wegen eines verstauchten Zehs bereits beendet.

Doch ausgerechnet der für ihn eingewechselte Guard J.J. Redick avancierte im Duell der beiden Zweiten aus Ost und West zwischen Orlando Magic und Denver Nuggets zum Matchwinner.

In eigener Halle siegte das Team aus Florida mit 103:97 (53:51). Mit dem 13. Sieg im 15. Spiel festigte der letztjährige Finalist Platz zwei. 216573(DIASHOW: Die 22. NBA-Woche)

Die "Goldstücke" dagegen rutschten hinter die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki auf Rang drei ab. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Redick mit viel Selbstvertrauen

"Ich denke, wenn du als Spieler weißt, dass du nicht ausgewechselt wirst, versuchst du es nicht mit der Brechstange und du bewegst den Ball und machst den extra Pass", erklärte Redick seine starke Vorstellung mit 23 Punkten, sieben Rebounds und einer Bestleistung von acht Assists.

Unterstützung bekam der 25-Jährige vor allem von Dwight Howard (18 Punkte, 11 Rebounds) und Ryan Anderson (19 Punkte).

Bei den Nuggets kam Carmelo Anthony auf 26 Punkte, blieb aber im letzten Viertel ohne erfolgreichen Versuch aus dem Feld.

Chauncey Billups erzielte 18 Zähler für Denver, die vier der letzten fünf Spiele verloren haben.

Anthony bleibt gelassen

"Ich glaube, wir haben keinen Grund zur Sorge. So läuf es halt im Moment", versuchte Anthony die Schwächephase seines Teams herunter zu spielen.

Die Entscheidung der Partie fiel im Schlussviertel, als die Magic mit einem 18:7-Lauf davon zogen und die Führung bis zum Ende verteidigten.

"Das war einer unserer besten Siege", zeigte sich Magic-Coach Stan Van Gundy rundum zufrieden.

Denver gegen Dallas

Am Montag bestreiten die Nuggets bereits das nächste Topspiel gegen die Dallas Mavericks, die endgültig für die Playoffs planen können.

Durch die 103:108-Niederlage nach Verlängerung der neuntplatzierten Memphis Grizzlies bei den Milwaukee Bucks können die "Mavs" im Westen in den verbleibenden neun Spieltagen nicht mehr von den ersten acht Plätzen verdrängt werden.

Sport1.de fasst weitere Spiele aus der NBA zusammen:

Oklahoma City Thunder - Portland Trail Blazers 87:92 (49:50)

Im Duell zweier Playoff-Kandidaten im Westen haben die Portland Trail Blazers (Platz acht) bei den Oklahoma City Thunder (Platz sechs) mit 92:87 (50:49) einen wichtigen Sieg gefeiert.

Garanten für den Erfolg bei den Trail Blazers waren vor allem Andre Miller (26 Punkte) und Brandon Roy (20). Thunder-Star Kevin Durant kam auf 29 Punkten und 13 Rebounds.

Portland festigt Platz acht, Oklahoma fällt auf Rang sieben.

Boston Celtics - San Antonio Spurs 73:94 (33:44)

Mit 94:73 (44:33) haben derweil die San Antonio Spurs bei den Boston Celtics gewonnen. Bester Akteur für die Spurs war der Argentinier Manu Ginobili mit 28 Punkten und sieben Assists.

Das Celtics-Duo Paul Pierce und Kevin Garnett enttäuschte dagegen mit 18 und zwölf Punkten.

Allerdings gab es bei Pierce eine Schrecksekunde, als er bei einem Foul zu Fall kam und sich kurz an der Schulter hat behandeln lassen.

San Antonio verbessert sich aufgrund der Niederlage von Oklahoma auf Platz sechs im Westen.

Boston liegt weiterhin auf Rang drei in der Eastern Conference.

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