vergrößernverkleinern
Die Phoenix Suns um Amare Stoudamire (l.) gewannen 1993 den Conference-Titel © getty

Phoenix gewinnt das achte Spiel in Folge und steht in den Playoffs. Chicago muss zittern. Oklahoma braucht noch drei Siege.

München - Die Phoenix Suns sind die Mannschaft der Stunde.

Mit dem 111:105 (57:60)-Auswärtserfolg über die Chicago Bulls feierten sie den achten Sieg in Folge. 219122(DIASHOW: Die 23. NBA-Woche)

Mit nun 48 Siegen und 26 Niederlagen sind die Suns sicher in den Playoffs.

Chicago muss als Tabellenneunter im Osten noch um die Playoff-Teilnahme zittern. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bis zum Ende spannend

59 Sekunden vor dem Ende war die Partie beim Stand von 103:103 noch ausgeglichen.

Doch dann übernahm All-Star Steve Nash das Kommando für die Suns: Ein Pass auf Channing Frye zum Dreier, ein Zuspiel auf Grant Hill zum Dunk und zwei selbst verwandelte Freiwürfe brachten die Führung.

"Ich hatte das Glück, einige Spielzüge zu machen, als es darauf ankam", sagte Nash.

Rose vergibt Ausgleich

Derrick Rose hatte für Chicago 13 Sekunden vor der Schlusssirene zwar noch die Chance auszugleichen (105:108), doch er scheiterte mit seinem Drei-Punkte-Versuch.

Beste Akteure bei Phoenix waren Jason Richardson (27 Punkte, 6 Rebounds), Nash (22 Punkte, 10 Assists) und Amare Stoudemire (21 Punkte, 11 Rebounds).

Bei den Bulls überzeugten Rose mit 23 Zählern und 10 Assists sowie Ronald Murray mit ebenfalls 23 Punkten.

Sport1.de fasst weitere Spiele aus der NBA zusammen:

Philadelphia 76ers - Oklahoma City Thunder 93:111 (45:56)

Die Oklahoma City Thunder haben bei den Philadelphia 76ers mit 111:93 (56:45) gewonnen.

Während Philadelphia im Osten keine Chance mehr auf die Playoffs hat, braucht Oklahoma City nun noch drei Siege aus den letzten neun Spielen.

Es wäre die erste Teilnahme seit der Saison 2004/2005, als die Franchise noch unter den Namen Seattle SuperSonics spielte.

Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie fiel die endgültige Entscheidung erst im letzten Viertel, das die Thunder mit 27:19 gewannen.

"Haben uns überrollt"

"Wir waren nah dran, aber dann haben sie uns am Anfang des vierten Viertels überrollt", sagte 76ers-Forward Elton Brand.

Erneut bester Werfer bei den Thunder war Kevin Durant mit 26 Punkten, zudem schnappte er sich noch 10 Rebounds.

Aufbauspieler Russel Westbrook kam auf zehn Punkte und 14 Assists.

Bei den 76ers waren Brand mit 22 Punkten und Andre Iguodala mit 21 Zählern beste Schützen.

Milwaukee Bucks - Los Angeles Clippers 107:89 (44:59)

Die Los Angeles Clippers um den deutschen Nationalspieler Chris Kaman verloren bei den Milwaukee Bucks mit 89:107 (44:59).

Kaman überzeugte bei der 47. Pleite seines Teams dennoch mit einem Double-Double.

Der 27 Jahre alte Center erzielte 17 Punkte sowie zehn Rebounds. Mannschaftskollege Drew Gooden kam auf 20 Zähler.

Topscorer bei den Bucks war Ersan Ilyasova mit 20 Punkten in gerade einmal 26 Minuten.

Milwaukee ist als Fünfter im Osten so gut wie sicher in den Playoffs.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel