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Corey Maggette (r.) kam gegen die Utah Jazz auf 22 Punkte und drei Rebounds © getty

Die Jazz setzen den Aufwärtstrend gegen Golden State fort und feiern drei Saisonbestleistungen. Nash kratzt am Triple-Double.

Von Ingo Weber

München - Die Utah Jazz bleiben im Kampf um Platz zwei im Westen hartnäckig.

Durch einen 128:104 (76:49)-Sieg über die Golden State Warriors machten die Jazz den 50. Saisonsieg perfekt und verteidigten Platz drei. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Utah hat bei gleicher Sieganzahl eine Niederlage mehr auf dem Konto als Dallas und befindet sich mit den Mavericks, Phoenix und Denver in einem Vierkampf um den begehrten zweiten Platz. Nur zwei Spiele trennen die vier Teams.

19 Assists für Deron Williams

Beim dritten Sieg in Folge gab es für die Jazz gleich mehrere Rekorde zu feiern. 76 Punkte in der ersten Halbzeit bedeuteten genauso Saisonbestleistung wie 19 Assists von Deron Williams und 21 Punkte von Kyle Korver. 219122(DIASHOW: Die 23. NBA-Woche)

"Ich hatte wenig gute Positionen, um zu werfen, also habe ich entschieden zu passen", erklärte Williams seine Assist-Gala. Zwei Anspiele fehlten, um seinen Karriererekord von 21 einzustellen.

"Wir spielen momentan mit viel Selbstvertrauen", sagte der Point Guard der Jazz.

Wie gut die Jazz wirklich sind, können sie im nächsten Spiel unter Beweis stellen. Am Freitag sind sie bei Titelverteidiger L.A. Lakers zu Gast.

Carlos Boozer kam auf 25 Punkte und avancierte damit zum besten Werfer seines Teams.

42 Prozent von der Dreierdistanz

Bereits zur Pause war die Partie angesichts einer 27-Punkte-Führung der Jazz so gut wie entschieden.

Starke 42 Prozent von der Dreierdistanz waren ausschlaggebend für den Sieg. Die Warriors kamen dagegen nur auf 36 Prozent aus dem Feld.

Corey Maggette mit 22 Punkten und Anthony Morrow mit 21 Punkten trafen für Golden State am besten.

"Utah hat uns von Beginn an unter Druck gesetzt. Das macht ein starkes Team aus", begründete Warriors' Coach Don Nelson die Niederlage.

Sport1.de fasst weitere Spiele aus der NBA zusammen:

Phoenix Suns - New Jersey Nets 116:105 (50:53)

Die Phoenix Suns bauten ihre Erfolgsserie durch ein 116:105 (50:53) über die New Jersey Nets auf nunmehr neun Siege aus. Für die Suns ist es die längste Serie seit der Saison 06/07, als 17 Siege in Folge gelungen waren.

Ein überragender Steve Nash führte seine Mannschaft zum 49. Saisonsieg, durch den die Suns den vierten Platz im Westen verteidigten.

Nash scheiterte dabei nur knapp am Triple-Double (24 Punkte, 14 Assists, 7 Rebounds).

Mit Channing Frye, Jared Dudley und Goran Dragic punkteten gleich drei Bank-Spieler der Suns zweistellig und sprangen für Amare Stoudemire in die Bresche, der auf 15 Punkte kam.

38 Punkte im dritten Viertel

Phoenix lag zur Pause noch mit drei Punkten in Rückstand. Doch ein ganz starkes drittes Viertel drehte die Partie zugunsten der Suns. 38 Punkte und 100 Prozent von der Dreierdistanz zogen den Nets den Zahn.

"Das Spiel in Chicago steckte uns noch in den Knochen. Zum Glück haben wir uns in der zweiten Spielhälfte gesteigert", meinte Nash, der zum 13. Mal in dieser Saison mindestens 20 Punkte und 10 Assists verbuchte.

New Jersey, das zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen ließ und drei von vier Spielen gewann, bleibt mit zehn Saisonsiegen das schlechteste Team der NBA.

Terrence Williams steuerte 21 Punkte für die Nets bei, Brook Lopez kam auf 19 Zähler.

"Wir haben gut gespielt, aber für einige Minuten die Konzentration verloren. Ein Phoenix in dieser Form nutzt das eben gnadenlos", beurteilte Nets-Interimscoach Kiki Vandeweghe.

"Im dritten Viertel hat Phoenix wie ein Playoff-Team gespielt", bestätigte Williams.

L.A. Lakers - Atlanta Hawks 92:109 (45:55)

Die L.A. Lakers verloren derweil das zweite Spiel in Folge, in Atlanta unterlag der Titelverteidiger mit 92:109 (45:55). Trotz der Niederlage verteidigten die Lakers jedoch Platz eins der Western Conference.

Joe Johnson war mit 25 Punkten bester Schütze der Hawks, die im Osten die Boston Celtics von Platz drei verdrängten.

Sieben Spieler der Hawks punkteten zweistellig, mit Zaza Pachulia kam ein Bankspieler zu einem Double-Double (10 Punkte, 10 Rebounds).

Deja-vu für Pachulia

Das war dem Center zuletzt vor über einem Jahr gelungen, damals ebenfalls gegen die Lakers.

"Mit fünf Spielern ist der Titel nicht zu gewinnen. Wir haben einige gute Spieler auf der Bank. Warum sollen wir sie nicht einsetzen?", sagte Pachulia.

Kobe Bryant war mit 28 Punkten der beste Scorer der Partie. Doch in der zweiten Hälfte kam er nur auf acht Zähler und konnte die Niederlage seiner Lakers nicht verhindern.

"Wir haben gerade in der Defensive nicht gut gespielt", sagte der Shooting Guard.

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