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Forward Lamar Odom spielt seit 2004 bei den Los Angeles Lakers © getty

Im Spitzenspiel setzt sich der Vorjahres-Champion gegen die Utah Jazz durch. Die Sieges-Serie der Phoenix Suns geht weiter.

Von Olaf Mehlhose

Die Los Angeles Lakers haben das Topspiel mit den Utah Jazz für sich entschieden.

Durch einen 106:92 (54:45)-Sieg festigten die Lakers ihren Spitzenplatz im Westen. Der NBA-Champion des Vorjahres braucht aus den verbleibenden sechs Spielen noch zwei Siege, um sich den Conference-Titel zu sichern. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nach zuletzt zwei Niederlagen war den Lakers anzumerken, dass sie die Negativ-Serie beenden wollten. Zusätzliche Motivation bekam der Meister durch die Vertragsverlängerung von Kobe Bryant, der am Rande der Partie bekannt gab, für drei weitere Jahre das Jersey der Lakers zu tragen.

Seine Unterschrift ließ sich der MVP der Finalserie des letzten Jahres mit rund 90 Millionen Dollar versüßen.

Lakers setzen sich früh ab

Durch einen 20:2-Lauf im ersten Viertel setzte sich das Team aus Kalifornien bereits frühzeitig ab. Dank elf Punkten von Lamar Odom und sechs von Bryant stand es am Ende des ersten Abschnitts 33:16.

Die Führung verteidigte der Gastgeber über die gesamte Spielzeit. Zu Beginn des letzten Viertels wurde es zwar noch einmal knapp, aber dann waren es wieder Odom (11 Punkte) und Bryant (5 Punkte), die mit einem 18:3-Run die Weichen auf Sieg stellten.

Odom mit Saison-Bestleistung

Odom stellte mit 26 Zählern eine Saison-Bestleistung auf und schnappte sich zusätzlich zehn Rebounds. Bryant kam auf 25 Zähler und Pau Gasol (16 Rebounds, 14 Punkte, 9 Assists) scheiterte nur um eine Vorlage an einem Triple-Double.

Utah hatte in Carlos Boozer (20 Punkte, 16 Rebounds) und Deron Williams (20 Punkte, 10 Assists) seine herausragenden Akteure. Durch die Niederlage verpassten das Team aus Salt Lake City die Chance, auf Rang zwei zu ziehen, die sich ihnen durch die Niederlage der Dallas Mavericks geboten hatte.

Die Jazz belegen im Moment den vierten Platz der Western Conference.

Detroit Pistons - Phoenix Suns 94:109 (50:56)

Der Kampf um die vorderen Playoff-Plätze spitzt sich im Westen zu. Die Phoenix Suns klettern nach dem zehnten Sieg in Folge auf Platz drei.

Durch einen 109:94 (56:50)-Erfolg bei den Detroit Pistons weisen die Suns genauso wie Dallas eine Bilanz von 50 Siegen und 27 Niederlagen auf - nur aufgrund des direkten Vergleichs stehen die Mavericks noch vor dem Team von Alvin Gentry.

Allerdings ist für das Team aus Arizona zwischen Platz zwei und sechs noch alles möglich. Die Oklahoma City Thunder (6. Platz) haben nur zwei Niederlagen mehr als Phoenix.

"Es macht einfach Spaß"

Matchwinner bei den Suns war Amar'e Stoudemire, der 13 seiner 15 Wurfversuche einnetzte und 29 Punkte erzielte. "Wir spielen im Moment sehr gut", sagte Stoudemire: "Wenn du zehn Spiele in Folge gewonnen hast, macht es einfach Spaß."

Auch Oldie Grant Hill zeigte mit 17 Punkten, acht Assists und sechs Rebounds eine starke Leistung.

Die Pistons dagegen blicken auf eine verkorkste Saison zurück. Für den Meister von 2004 war es die zehnte Niederlage nacheinander.

San Antonio Spurs - Orlando Magic 112:100 (54:56)

Die Orlando Magic mussten nach dem Sieg gegen Dallas eine 100:112 (56:54)-Niederlage bei den San Antonio Spurs hinnehmen.

Ausschlaggebend für den Sieg der Spurs war eine Glanzleistung Manu Ginobilis. Der Argentinier erzielte 43 Punkte, und griff sich sechs Rebounds. Außerdem legte er weiter fünf Mal für seine Mitspieler auf. 219122(DIASHOW: Die 23. NBA-Woche)

"Wir haben drei verschiedene Spieler gegen ihn gestellt", sagte Magic-Coach Stan van Gundy: "Keiner konnte ihn stoppen."

Spurs mit Hack-a-Howard-Taktik

Die Taktik San Antonios bestand vor allem daraus, Orlandos Center Dwight Howard so oft wie möglich an die Freiwurflinie zu schicken.

Der Plan ging auf: Howard (10 Punkte, sechs Rebounds) traf nur zwei seiner elf Freiwürfe. "Ich habe nicht an die Freiwürfe gedacht, sondern immer nur an die absichtlichen Fouls", sagte "D12": "Das hat mich frustriert."

Durch den Sieg wahrten die Spurs ihre minimale Chance, sich das Heimrecht für die erste Playoff-Runde zu sichern.

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