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Paul Pierce (l.) kam gegen Cleveland auf 16 Punkte, 5 Rebounds und 5 Assists © getty

Der Meister von 2008 gewinnt das Topspiel im Osten gegen Cleveland. Den Cavaliers reichen die 42 Punkte ihres Superstars nicht.

Von Rainer Nachtwey

München/Boston ? Die Boston Celtics haben das letzte Kräftemessen vor den Playoffs mit den Cleveland Cavaliers gewonnen.

Gegen den möglichen Zweitrunden-Gegner und das beste Team der NBA setzte sich der Ex-Meister mit 117:113 durch.

Trotz des Erfolges rangieren die Celtics mit einer Bilanz von 48 Siegen bei 28 Niederlagen weiterhin auf dem vierten Platz der Eastern Conference, Cleveland (60:17) bleibt Liga-Primus (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Den Cavaliers blieb damit verwehrt, sich frühzeitig das Heimrecht bis zu den Finals zu sichern.

20 Punkte im letzten Viertel

Dabei sah es nach einer furiosen Aufholjagd der Gäste im TD Banknorth Garden danach aus, als würde die Mannschaft um Superstar LeBron James ihren 12. Sieg aus den letzten 13 Spielen holen.

Zwar dominierte Boston das Spielgeschehen, und Clevelands Coach Mike Brown wurde nach einem Disput mit den Schiedsrichtern der Trainerbank verwiesen.

Doch dank eines überragend aufspielenden James, der 20 Zähler in den letzten 12 Minuten erzielte, machten die Cavaliers einen 22-Punkte-Rückstand (65:87) Mitte des dritten Viertels wett und gingen nach James? Korbleger 91 Sekunden vor Schluss mit 108:107 in Führung.

Zu viele Fehlwürfe bei James

Zwei verwandelte Freiwürfe von Kevin Garnett und einem Dreier von Bostons bestem Werfer an diesem Abend Ray Allen (33 Punkte) bescherte den Celtics eine 112:108-Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben 219122(DIASHOW: Die 23. NBA-Woche) .

Dies lag auch daran, dass James zwei Freiwürfe in den letzten 16 daneben setzte und keinen seiner neun Versuche jenseits der Dreierlinie versenkte.

Neben Allen überzeugte bei den Celtics auch Rajon Rondo. Der Point Guard erzielte 16 Punkte und gab 14 Assists. Garnett steuerte 19 Punkte zu Bostons Erfolg bei.

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