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Dallas' Dirk Nowitzki erzielte gegen die Portland Trail Blazers 40 Punkte © getty

Dank einer starken Leistung des Deutschen gewinnen die Mavs erstmals in dieser Saison gegen Portland. Der Division-Titel ist fix.

Von Nikolai Kube

Dallas/München - Alle drei Saisonspiele hatten die Dallas Mavericks gegen die Portland Trail Blazers verloren.

Nun ist der Fluch beendet.

Angeführt von einem überragenden Dirk Nowitzki, der 40 Punkte erzielte und zudem zehn Rebounds holte, feierten die Texaner einen knappen 83:77 (42:39)-Sieg bei ihrem Angstgegner. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nur gegen die San Antonio Spurs, am 18. November 2009, erwies sich "Dirkules" in dieser Saison treffsicherer (41 Punkte).

"Das war ein wichtiger Sieg"

Schöner Nebeneffekt: Da die Memphis Grizzlies überraschend in San Antonio gewannen, sicherte sich Dallas den Titel in der Southwest-Division. In der Western Conference klettern die Mavs (52-27) an den spielfreien Denver Nuggets (ebenfalls 52-27) vorbei auf den zweiten Platz.

"Wir lieben es, auswärts zu gewinnen", sagte Matchwinner Nowitzki, "aber wir wollen unbedingt Zweiter werden und uns den Heimvorteil sichern. Das war ein wichtiger Sieg."

Auch Mavs-Coach Rick Carlisle war begeistert: "Das war ein tolles Basketballspiel. Beide Teams haben eine gute Leistung gezeigt."

Najera und Howard geraten aneinander

Im ausverkauften Rose Garden entwickelte sich von Beginn an ein enges und hitziges Spiel, das von einigen zweifelhaften Entscheidungen der Schiedsrichter geprägt wurde.

Ein Beispiel: Im ersten Viertel gerieten Portlands Juwan Howard und Dallas' Eduardo Najera aneinander. 221965(DIASHOW: Die 24. NBA-Woche)

Najera attackierte seinen Gegenspieler mit dem Ellenbogen, der fällige Pfiff blieb aus. Der ehemalige Maverick Howard knöpfte sich den Mexikaner vor - und kassierte dafür umgehend ein Offensiv- sowie ein Technisches Foul.

Pausen-Führung für die Mavs

Die Trail Blazers fühlten sich verschaukelt. Es kam zu einem Handgemenge. Nur mit viel Mühe konnten die Referees die Situation wieder beruhigen. Und auch das Publikum hatte seine Schuldigen gefunden.

"Wir haben gewusst, dass es ein körperlich intensives und aggressives Spiel wird", sagte Portland-Coach Nate McMillan nach der Partie.

Nowitzki und Co. ließen sich von den Sticheleien des Gegners aber nicht anstecken und gingen mit einer knappen 42:39-Führung in die Pause. (zum Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Nowitzki sicher von der Freiwurflinie

Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel drehten die Mavericks, die erneut auf den am Oberschenkel verletzten Shawn Marion verzichten mussten, im letzten Abschnitt auf und entschieden die Partie für sich.

Neben Nowitzki, der von der Freiwurflinie bei 17 Versuchen ohne Makel blieb, bestätigte auch Caron Butler seinen Aufwärtstrend.

Der Small Forward erzielte 18 Punkte und steuerte zudem sieben Rebounds zum Erfolg bei. Guard Jason Terry kam auf 12 Zähler.

Kidd mit 12 Rebounds

Keinen guten Tag in der Offensive erwischte Jason Kidd, der nur einen seiner acht Würfe verwandelte und in 40 Minuten magere zwei Zähler zustande brachte. Dafür überzeugte der Point Guard in der Defensive: Der 1,93 Meter kleine Kidd pflückte starke zwölf Rebounds vom Brett.

Die Trail Blazers hatten in LaMarcus Aldridge (27 Punkte) ihren besten Mann. Für Teamkollege Brandon Roy standen am Ende 13 Punkte zu Buche.

"Wir haben uns zwar über einige Entscheidungen geärgert, aber das Problem lag in der Offensive", gab Roy zu, der deutlich unter seinem Schnitt von 22 Punkten pro Spiel lag.

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