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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Kevin Durant (l.) erzielte 35 Punkte für die Thunder gegen die Suns © getty

Oklahomas Topscorer spielt gegen Phoenix einmal mehr groß auf. Die Lakers buchen ohne Bryant die Pole Position im Westen.

Von Nikolai Kube

München - Die Phoenix Suns haben im Kampf um Platz zwei in der Western Conference einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Konkurrent der Dallas Mavericks musste sich den Oklahoma City Thunder mit 91:96 (57:58) geschlagen geben und fiel auf Rang fünf zurück. Phoenix hatte zuvor elf seiner vergangenen zwölf Partien gewonnen.

Untypisch für die Suns: Dem stärksten Offensivteam der NBA gelangen im zweiten Durchgang nur magere 34 Punkte - Saison-Minusrekord.

"Wir haben einfach nicht genug Leidenschaft gezeigt. Es war ein komischer Abend", stellte Point Guard Steve Nash fest, dessen elf Zähler und zwölf Assists am Ende zu wenig waren.

Durant spielt groß auf

Oklahomas Kevin Durant spielte hingegen einmal mehr groß auf. Der Forward versenkte zehn seiner 21 Würfe und markierte 34 Punkte. Den entscheidenden Korb überließ der All-Star allerdings einem Rookie.

Serge Ibaka baute die Führung 33,3 Sekunden vor Schluss auf 91:86 aus und zog den Suns, die bereits einem Zwölf-Punkte-Rückstand hinterher hecheln mussten, den Zahn.

Als Russell Westbrook wenig später Nash spektakulär blockte, war die Messe endgültig gelesen. 221965(DIASHOW: Die 24. NBA-Woche)

Oklahoma springt auf Rang sechs

Ibaka freute sich am Ende über eine persönliche Bestleistung (15 Punkte). Jeff Green und Thabo Sefolosha (beide 15) rundeten die starke Mannschaftsleistung der Thunder ab, die zuvor zwei Pleiten in Serie kassiert hatten.

"Es war sehr wichtig, dass wir uns als Team heute besser präsentiert haben. Jeder muss für jeden kämpfen", sagte Oklahomas Coach Scott Brooks.

Die Thunder (49-30), die nach den unglücklichen Pleiten gegen Utah und Denver auf Rang acht abgerutscht waren, sprangen durch den Erfolg wieder auf Platz sechs im Westen.

Minnesota Timberwolves - Los Angeles Lakers 88:97 (52:34)

Was sich bereits länger angedeutet hatte, ist jetzt spruchreif:

Die Los Angeles Lakers schließen die Saison als bestes Team der Western Conference ab und genießen die gesamten Playoffs über Heimvorteil in einem eventuell entscheidenden siebten Spiel.

Mit 97:88 fertigte die Mannschaft von Trainer Phil Jackson (56-23) das schlechteste Team im Westen, die Minnesota Timberwolves, auswärts ab und verteidigte damit seinen Vorsprung von vier Spielen auf die zweitplatzierten Dallas Mavericks (52-27).

Und das ohne Superstar Kobe Bryant. Der Guard der Lakers sah sich zum zweiten Mal in Folge eine Partie von der Seitenlinie aus an. Jackson zufolge soll Bryant seine Wehwehchen komplett auskurieren, um dann für die Playoffs topfit zu sein.

"Wir sind sehr zufrieden damit, Erster zu sein. Das gibt uns Selbstvertrauen", sagte Jackson, der mit seinen Mannen zuvor zwei Spiele in Serie verloren hatte.

New Jersey Nets - Chicago Bulls 127:116 n. V. (55:52)

Was für ein Spiel! Die New Jersey Nets, die zuvor erst elf Saisonspiele gewonnen hatten, kämpften die Chicago Bulls mit 127:116 nach zweifacher Verlängerung nieder.

Doppelt bitter für die Bulls: Die Toronto Raptors, Chicagos Konkurrent um den letzten verbliebenen Playoff-Platz, verloren ihrerseits mit 101:107 bei den Atlanta Hawks. Damit haben es die Bulls verpasst, an den Raptors in der Tabelle vorbeizuziehen und bleiben Neunter.

"Wir waren nicht effektiv genug und haben dieses Spiel hergeschenkt", ärgerte sich Coach Vinny Del Negro maßlos.

Terrence Williams gelangen 27 Punkte, 13 Rebounds und zehn Assists für die Gastgeber. "Einige Spieler der Raptors haben sich bei mir bedankt", sagte der Topscorer nach der Partie.

Bei den enttäuschenden Bulls konnten nur Brad Miller (27 Punkte) und Derrick Rose (25) halbwegs überzeugen.

Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers 113:116 (55:58)

Die Cleveland Cavliers haben die Partie gegen die Indiana Pacers förmlich hergeschenkt.

Ohne LeBron James, Antawn Jamison, Mo Williams, Shaquille O'Neal und Daniel Gibson in der Startformation zogen die Cavs mit 113:116 gegen die Indiana Pacers den Kürzeren.

"Ich bin auch nur ein Mensch. Chris Bosh wurde letztens von Jamison böse erwischt. Da ist es doch klar, dass ich mir auch um meine Spieler Sorgen mache", rechtfertigte sich Coach Mike Brown.

Der Raptors-Spieler hatte sich beim Duell mit den Cavs in einem Zweikampf mit Jamison einen Nasenbeinbruch zugezogen.

Den Pacers war's egal: Indiana, für die der Playoff-Zug bereits abgefahren ist, sicherte sich den neunten Sieg im elften Spiel.

Weitere Ergebnisse:

Orlando Magic - New York Knicks 118:103Philadelphia 76ers - Milwaukee Bucks 90:95Boston Celtics - Washington Wizards 96:106Miami Heat - Detroit Pistons 99:106New Orleans Hornets - Utah Jazz 103:114Houston Rockets - Charlotte Bobcats 97:90San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 99:107

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