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Dirk Nowitzki spielt seit dem Jahr 1999 für die Dallas Mavericks © getty

Nowitzki knackt beim Sieg der Mavericks in Sacramento fast wieder die 40-Punkte-Marke - und bricht einen persönlichen Rekord.

Von Martin Hoffmann

München/Sacramento - Er hätte es fast schon wieder getan.

Nur ein Punkt fehlte Dirk Nowitzki am Ende zum nächsten 40-Punkte-Spiel, eine Nacht nach seiner offensiven Ein-Mann-Show in Portland 68216(DIASHOW: Nowitzkis 40-Punkte-Spiele).

Doch der deutsche All-Star der Dallas Mavericks wird es locker verschmerzen können, dass es diesmal bei 39 Punkten blieb (Nowitzki-Watch: Alle Statistiken):

Sein Team verdeutlichte nämlich mit einem beeindruckenden 126:108-Sieg bei den Sacramento Kings die Ansprüche auf den zweiten Platz im Westen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Platz vier ist sicher

Mit ihrem Sieg haben die Mavericks ihre Position bei 53-27 Siegen gefestigt, zumal Denver mit 85:104 gegen San Antonio verlor und bei 52 Siegen (28 Niederlagen) verharrt.

Die Mavericks brauchen in den verbleibenden zwei Spielen bei den L.A. Clippers und gegen die San Antonio Spurs womöglich nur noch einen Sieg, um Platz zwei klar zu machen.

Platz vier ist Dallas als Division-Sieger sicher, einzig Denver und die im Direktvergleich über Dallas siegreichen Utah Jazz (52:28) können Nowitzki und Co. noch einholen.

"Klar würden wir gerne Nummer zwei sein", erklärte Nowitzki nach seiner erneuten Gala: "Aber man muss sich die unteren vier Teams anschauen: Da gibt es keine leichten Gegner."

Start-Ziel-Sieg für Mavericks

Sacramento war an diesem Abend einer: Gegen die nicht für die Playoffs qualifizierten Kings gab es einen Start-Ziel-Sieg für die Mavericks 221965(DIASHOW: Die 24. NBA-Woche).

Dallas überrannte die Kalifornier von Beginn an, führte schon im ersten Viertel zweistellig, in der zweiten Hälfte kamen die Kings gar nicht mehr auf weniger als zehn Punkte heran.

Besonders offensiv lief für die Gäste vieles glatt: 53 Prozent der Wurfversuche saßen, von der Dreier-Linie waren es sogar 62 (13 von 21).

Aussagekräftig ist auch der ungewöhnlich hohe Teamwert von 27 Assists für Dallas ? ein Zeichen, wie effektiv die Mavericks den Ball laufen ließen.

Triple Double von Kidd

Fast die Hälfte der Korbvorlagen ging auf das Konto von Spielmacher Jason Kidd.

Neben den 13 Assists schaffte der Routinier elf Punkte und zehn Rebounds - was das 105. Triple Double seiner Karriere bedeutete.

Jason Terry war mit 25 Zählern zweitbester Werfer bei Dallas hinter Nowitzki, Sacramentos beste Werfer waren Carl Landry (30) und Rookie Tyreke Evans (27).

Freiwurf-Rekord gebrochen

Nowitzki brach in Sacramento auch einen persönlichen Rekord: Weil er wiederum alle Freiwürfe verwandelte - 13 an der Zahl - ist er nun bei 68 verwandelten Freiwürfen in Serie.

Nowitzkis bisheriger Rekord liegt bei 60, die NBA-Bestmarke liegt bei 97 - aufgestellt 1993 von Minnesotas Micheal Williams.

Mavericks-Besitzer Mark Cuban ist Nowitzkis Freiwurf-Serie schon unheimlich, so sehr, dass er nichts dazu sagen will: "Darüber werde ich nicht sprechen, das könnte uns verhexen."

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