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Sowohl Joakim Noah als auch Hedo Turkoglu überzeugen mit Karrierehöchstwerten © getty

Die Bulls gewinnen das direkte Duell in Toronto und ziehen an den Raptors vorbei. Joakim Noah gelingt eine Karrierebestleistung.

Von Ingo Weber

München - Die Chicago Bulls haben das direkte Duell um den letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference bei den Toronto Raptors mit 104:88 (58:48) für sich entschieden.

Damit zogen die Bulls (39 Siege ? 41 Niederlagen) an den Raptors (38-42) vorbei auf Platz acht der Eastern Conference und halten damit alle Trümpfe für den Einzug in die K.o.-Runde in der Hand. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Das Restprogramm spricht jedoch für Toronto. Während die Raptors noch gegen Detroit und die NY Knicks ran müssen, warten auf die Bulls noch die Boston Celtics und die Charlotte Bobcats.

"Ich war absolut konzentriert"

Auch im direkten Vergleich haben die Raptors die Nase vorn, nachdem sie beiden ersten Aufeinandertreffen gegen die Bulls gewonnen hatten.

"Wir müssen die beiden nächsten Spiele angehen, als wären es unsere letzten", sagte Derrick Rose, der mit 26 Punkten bester Werfer der Bulls war.

Auch Joakim Noah hatte mit 18 Punkten, 19 Rebounds und einer Karrierebestleistung von sieben Assists entscheidenden Anteil am Sieg.

Chicago gewann acht der zwölf Spiele, seitdem Noah nach einer Fußverletzung in den Kader zurückkehrte. Die zehn Spiele ohne den Center gingen für die Bulls allesamt verloren.

"Ich wusste was auf dem Spiel steht und war absolut konzentriert", sagte Noah zu seiner Galavorstellung: "Wir wollten in Abwehr und Angriff aggressiv auftreten und einfach besser sein als Toronto."

19 Rebounds für Turkoglu

Luol Deng (14 Punkte), Taj Gibson (11), Ronald Murray (10) und Hakim Warrick (10) punkteten für den sechsmaligen NBA-Champion im zweistelligen Bereich.

Toronto musste erneut auf Topscorer Chris Bosh verzichten, nachdem er sich im Spiel gegen Cleveland die Nase gebrochen hatte.

Auch eine Karrierebestleistung von Hedo Turkoglu konnte die Niederlage der Raptors nicht abwenden. Der Small Forward schnappte sich 19 Rebounds. 221965(DIASHOW: Die 24. NBA-Woche)

Sonny Weems und Andrea Bargnani waren mit 18 Zählern die fleißigsten Punktesammler der Raptors.

"Chicago war einfach besser und effektiver als mein Team", räumte auch Torontos Coach Jay Triano ein.

Orlando Magic - Cleveland Cavaliers 98:92 (46:50)

Das Spitzenspiel im Osten haben die Orlando Magic bei den Cleveland Cavaliers mit 98:92 (46:50) für sich entschieden.

Cleveland trat dabei ohne den geschonten Super-Star LeBron James und den weiterhin verletzten Shaquille O'Neal an.

Dwight Howard war der beste Spieler auf dem Platz. Mit 22 Punkten, 13 Rebounds und sechs Blocks gelang dem Magic Center das 62. Double-Double der Saison.

"Wenn du gegen Cleveland spielst, willst du auch gegen James spielen", zeigte sich Howard nach dem Spiel enttäuscht darüber, dass das direkte Duell mit dem All-Star der Cavs ausblieb: "Aber ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben."

Pietrus gehört das Schlussviertel

Small Forward Mickael Pietrus verzeichnete alle seiner zwölf Punkte im Schlussviertel und hatte entscheidenden Anteil am Sieg Orlandos.

Bankspieler Delonte West (21 Punkte) traf für Cleveland am besten. Mo Williams und Antawn Jamison steuerten jeweils 19 Punkte bei.

Trotz der Niederlage bleibt Cleveland (61 Siege ? 20 Niederlagen) im Osten vor den Orlando Magic (57-23) auf Platz eins.

Portland Trail Blazers - L.A. Lakers 91:88 (45:46)

Die Portland Trail Blazers haben den L.A. Lakers in deren Halle ein Bein gestellt und mit 91:88 (45:46) die Oberhand behalten.

LaMarcus Aldridge war mit 24 Punkten und elf Rebounds bester Spieler der Trail Blazers, die im Westen mit San Antonio und Oklahoma City (alle 49 Siege ? 31 Niederlagen) gleichzogen.

Roy verletzt sich am Knie

Für die K.o.-Runde droht jedoch Brandon Roy auszufallen. Der Topscorer der Trail Blazers blieb nach der Pause aufgrund von Knieproblemen in der Kabine.

"Ich hoffe, es ist nicht so schlimm. Eine Röntgenaufnahme wird Aufschluss darüber geben", sagte Portlands Coach Nate McMillan.

Die Lakers verloren sechs der letzten neun Spiele, können aber nicht mehr von Platz eins der Western Conference verdrängt werden.

Mit Pau Gasol (23 Punkte), Kobe Bryant (20), Lamar Odom (16), und Derek Fisher (14) trafen vier Spieler der Starting-Five der Lakers im zweistelligen Bereich, konnten die Niederlage aber nicht verhindern.

Die weiteren Ergebnisse:

Miami Heat ? New York Knicks 111:98 (55:47)

Minnesota Timberwolves ? New Orleans Hornets 86:114 (39:58)

Oklahoma City Thunder ? Golden State Warriors 117:120 (63:56)

Houston Rockets ? Phoenix Suns 106:116 (57:62)

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