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Gemeinsam wollen Dirk Nowitzki und Co. den großen Wurf landen © getty

In den letzten zwei Spielen der Hauptrunde wollen die Mavs Platz zwei im Westen sichern. Ein Leistungsträger meldet sich fit.

Von Ingo Weber

München - Zwei Spieltage vor Schluss der Regular Season ist in der NBA der Kampf um Platz zwei im Westen noch immer nicht entschieden.

Die besten Karten halten weiterhin die Dallas Mavericks in der Hand.

Die Minikrise zu Monatsbeginn mit Niederlagen gegen Orlando und Oklahoma City wurde schnell zu den Akten gelegt, und das Nowitzki-Team ließ drei Siege in Serie folgen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gewinnen die Mavs (53 Siege, 27 Niederlagen) auch die beiden verbleibenden Spiele gegen die Los Angeles Clippers in der Nacht auf Dienstag (ab 4.30 Uhr LIVESCORES) und die San Antonio Spurs in der Nacht auf Donnerstag, sind sie nicht mehr von Rang zwei zu verdrängen.

Weiße Weste gegen die Clippers

Der garantiert sowohl im Achtel- als auch im Viertelfinale der Playoffs das Heimrecht im entscheidenden siebten Spiel.

Für die Konkurrenten Denver Nuggets, Utah Jazz und Phoenix Suns (alle 52:28) geht es dann nur noch darum, die Plätze drei bis fünf untereinander auszumachen.

Blickt man auf die aktuellen Platzierungen, sollten die Clippers für die Mavericks kein großes Problem darstellen, auch wenn das Team des deutschen Nationalspielers Chris Kaman mit einem 107:104-Sieg über die Golden State Warriors am Samstag eine Negativserie von sieben Niederlagen in Folge stoppte.

Dallas gewann bereits die beiden bisherigen Vergleiche in dieser Saison und wird alles daran setzen, die weiße Weste gegen die Clippers zu wahren.

Gerade Dirk Nowitzki lief in den beiden vergangenen Spielen zu großer Form auf und erzielte insgesamt 79 Punkte.

Kidd schreibt Geschichte

Jason Kidd gelang im Spiele gegen Sacramento ein Eintrag in die Geschichtsbücher der NBA. Als vierter Spieler im Alter von 37 Jahren oder älter erzielte er ein Triple-Double. Vor ihm war das nur Karl Malone (40 Jahre), Elvin Hayes (38) und John Stockton (39) gelungen.

Was die Experten gerade im Spiel gegen Portland beeindruckte, war die Widerstandfähigkeit, die Dallas an den Tag legte. "Das sind nicht die wehleidigen Mavs der vergangenen Jahre", stellte auch Eddie Sefko, Kolumnist bei den "Dallas Morning News", fest.

Die Trail Blazers gingen nicht gerade zimperlich zu Werke, wohl wissend, wie man den Mavericks in den bisherigen drei Saisonspielen den Zahn zog. 221965(DIASHOW: Die 24. NBA-Woche)

Doch Dallas fiel nicht um und ließen sich auch von unfairen Mitteln der Trail Blazers nicht stoppen, was auch Team-Eigner Mark Cuban für die anstehende K.o.-Runde optimistisch stimmt.

Haywood spielt, Marion hofft

"Gerade in den Playoffs müssen wir zeigen, dass wir mit Härte umgehen können", sagte Cuban.

Als zu weich abgestempelt, schieden die Mavericks in den vergangenen drei Jahren in den Playoffs gegen die Warriors (2007), Hornets (2008) und Nuggets (2009) aus.

Doch diese Saison soll der große Wurf gelingen und in der Tat ist Dallas mit den Neuzugängen Caron Butler, Brendan Haywood und DeShawn Stevenson kompakter aufgestellt.

Haywood beendete das Spiel gegen Sacramento wegen Problemen am rechten Knöchel vorzeitig. Doch für das Spiel gegen die Clippers meldete sich der Center fit.

Auch Shawn Marion liebäugelt mit einem Einsatz. "Er zeigt Forschritte. Wie es am Montag aussieht, kann ich aber noch nicht sagen", meinte Dallas' Coach Rick Carlisle.

Spurs gegen Lakers zum Auftakt?

Am Mittwoch folgt das Spiel mit dem alten Rivalen San Antonio Spurs. Zwei der drei bisherigen Saisonspiele gegen die Spurs entschied Dallas für sich, Nowitzki brillierte in allen Begegnungen als Topscorer der Mavericks.

Zu verschenken haben die Spurs aber nichts. San Antonio droht Platz acht im Westen, was gleich in der ersten Runde ein Duell mit Meister L.A. Lakers bedeuten würde.

Suns schielen auf Platz drei

Obwohl aktuell auf Platz fünf der Western Conference platziert, haben die Phoenix Suns die besten Chancen noch ein paar Ränge gut zu machen.

Die Suns spielen noch gegen die direkten Konkurrenten Denver und Utah und können mit zwei Siegen aus eigener Kraft zumindest Platz drei buchen.

Ein Fragezeichen steht dabei noch hinter dem Einsatz von Robin Lopez. Der Center quält sich mit Rückenbeschwerden herum. "Wir hatten auch ohne ihn Erfolg. Aber wir hätten ihn gerne dabei. Seine Körpergröße kann entscheidend sein", sagte Suns-Coach Alvin Gentry.

Am Dienstag erwartet Phoenix die Nuggets, einen Tag später geht es zu den Jazz. Eine Entscheidung im Playoff-Kampf wird also definitiv erst am Mittwoch fallen.

Sport1 zeigt die möglichen Szenarien:

Dallas ist Zweiter, bei...- zwei Siegen- einem Sieg und einer Niederlage der Utah Jazz- keinem Sieg und zwei Niederlagen der Utah Jazz sowie jeweils einer Niederlage der Phoenix Suns und Denver Nuggets

Denver ist Zweiter, bei...- zwei Siegen und zwei Niederlagen der Dallas Mavericks

Utah ist Zweiter, bei...- zwei Siegen und je einer Niederlage der Dallas Mavericks und der Denver Nuggets - einem Sieg und je zwei Niederlagen der Dallas Mavericks und der Denver Nuggets sowie einer Niederlage der Phoenix Suns

Phoenix ist Zweiter, bei...- zwei Siegen und zwei Niederlagen der Dallas Mavericks sowie einer Niederlage der Utah Jazz

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