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Amare Stoudemire hat in dieser Saison im Schnitt 23,2 Punkte pro Spiel erzielt © getty

Durch einen Sieg in Utah rückt Phoenix noch auf den dritten Platz vor. Die Clippers siegen im Stadtduell. Durant hängt James ab.

Von Olaf Mehlhose

München/Charlotte - Die Phoenix Suns haben alle Zweifler eines Besseren belehrt.

Durch einen 100:86 (59:42)-Sieg bei den Utah Jazz verbuchte das Team um Steve Nash den zweiten Sieg in Folge gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze in der NBA. 221965(DIASHOW: Die 24. NBA-Woche)

Am vorletzten Spieltag hatten sich die Suns bereits gegen die Denver Nuggets durchgesetzt. Vor allem in der letzten Saisonphase präsentierte sich Phoenix nahezu unschlagbar: Von den letzten 16 Partien hat der Klub aus Arizona nur zwei verloren.

Der verdiente Lohn: Platz drei im Westen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Es ist großartig"

Es ist großartig, die Saison als Dritter im Westen abzuschließen", sagte Nash, der in drei Vierteln elf Vorlagen gab: "Und viel wichtiger: Wir spielen ausgezeichnet und gehen mit einem guten Gefühl in die Playoffs."

In dieser Form ist dem Team von Alvin Gantry, in den K.o.-Spielen noch einiges zuzutrauen.

Im Achtelfinale warten nun die Portland Trail Blazers, die ihre letzte Partie mit 116:122 (58:60) gegen die Golden State Warriors verloren.

Phoenix übernimmt direkt das Kommando

Gegen Utah hielten sich die Suns nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Dank eines15:3-Lauf zu Beginn des zweiten Spielabschnitts betrug die Führung zur Halbzeit bereits 17 Punkte.

Bis zum Ende der Begegnung geriet der Erfolg nie ernsthaft in Gefahr.

Utah verspielt Heimrecht

Utah fiel durch die Heimniederlage noch auf den fünften Platz in der Western Conference zurück. Dadurch gab der Klub aus Salt Lake City den Heimvorteil für die Playoffs noch aus den Händen. Vor dem Spieltag hatte für die Jazz noch eine geringe Chance auf Platz zwei bestanden.

In den Playoffs trifft Utah nun auf die Denver Nuggets, die den vierten Platz belegen.

Boozer schmerzlich vermisst

Bester Akteur bei den Suns war neben Nash Forward Amare Stoudemire, dem 20 Punkte und sieben Rebounds gelangen.

Bei den Jazz stach Deron Williams mit 24 Punkten und sechs Assists heraus. Schmerzlich vermisst wurde Carlos Boozer, Utahs bester Scorer und Rebounder , der wegen einer Rippenverletzung ausfiel.

Los Angeles Clippers - Los Angeles Lakers 107:91 (52:49)

Die Los Angeles Clippers haben das Stadtduell gegen die Los Angeles Lakers mit 107:91 (52:49) für sich entschieden.

Ausschlaggebend war das dritte Viertel, in dem sich die Clippers bis auf 13 Punkte absetzten.

Blake mit Triple-Double

Überragender Spieler beim Team von Chris Kaman war Steve Blake, dem ein Triple-Double (23 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds) gelang.

Kaman steuerte 22 Punkte, sieben Rebounds und fünf Blocks zum Sieg über den Stadtrivalen bei.

Beim Meister, der erneut ohne den verletzten Kobe Bryant antrat, war Lamar Odom mit 21 Punkten bester Werfer. Pau Gasol kam auf 18 Punkte und 17 Rebounds.

In den Playoffs erwartet die Lakers mit dem Tabellen-Achten, den Oklahoma City Thunder, ein durchaus ernstzunehmender Gegner.

Oklahoma City Thunder - Memphis Grizzlies 114:105 (71:49)

Die Oklahoma City Thunder schlossen die Saison mit einem 114:105 (71:49)-Erfolg über die Memphis Grizzlies ab.

Den Grundstein dazu legten die Thunder bereits in der ersten Hälfte, die sie mit einer 22-Punkte-Führung beendeten.

Durant bester NBA -Scorer

Bester Werfer in den Reihen von Oklahoma City war mal wieder Kevin Durant, der 31 Punkte erzielte.

Der 21-Jährige sicherte sich damit auch den NBA-Scorer-Titel mit durschnittlich 30,1 Zählern pro Spiel und ließ sogar Clevelands Superstar LeBron James (29,7) hinter sich. Damit schrieb Durant als jüngster Saison-Topscorer aller Zeiten NBA-Geschichte.

Max Zaslofsky von den Chicago Stags, der den Titel mit 22 gewonnen hatte, war 62 Jahren lang im Besitz des Rekords gewesen.

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