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Die Bulls treffen in der ersten Runde der Playoffs auf die Cavaliers © getty

Chicago will den Cavs ein Bein stellen. Die Heat kämpfen gegen ihren Boston-Fluch. Die Magic setzen auf ihre Defensive.

Von Marwan El Eid

München - Nach 1230 Spielen in der regulären Saison sind die Würfel in der NBA gefallen. Die Playoff-Duelle stehen fest.

Im K.o.-Modus "Best-of-Seven" ermitteln die Mannschaften nun den NBA-Champion 2010.

SPORT1.de blickt auf die Duelle der ersten Playoff-Runde in der Eastern Conference.

(1) Cleveland Cavaliers - (8) Chicago Bulls

Auf dem Papier scheint das Duell der Cavs gegen die Bulls eine reine Formsache zu sein. Cleveland beendete mit einer Bilanz von 61 Siegen und 21 Niederlagen als bestes Team der gesamten Liga souverän die Vorrunde. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bulls zittern sich in die Playoffs

Chicago (41-41) löste das Playoff-Ticket erst am letzten Spieltag. 224404(DIASHOW: Die 25. NBA-Woche)

Allerdings ist die Bilanz gegeneinander in der laufenden Saison ausgeglichen ? beide Teams gewannen jeweils zwei Spiele.

Die letzte Begegnung am 8. April entschieden sogar die Bulls denkbar knapp mit 109:108 für sich, jedoch schonten die Cavs in diesem Spiel ihren Superstar LeBron James.

So zeigen sich die Bulls auch selbstbewusst. "Wir versuchen die Welt zu schocken", kündigt Center Joakim Noah schon einmal an.

Das wollen die Cavs verhindern. Auf LeBron James, den zweitbesten Scorer der Liga (29,7 Punkte im Schnitt pro Spiel), werden sie diesmal nicht verzichten.

(2) Orlando Magic - (7) Charlotte Bobcats

Mit den Magic und den Bobcats treffen die beiden defensivstärksten Teams der Liga aufeinander.

Kein Wunder, spielt beim Vorjahres-Finalisten aus Florida doch der amtierende Defensivspieler des Jahres, Dwight Howard.

Aber nicht nur hinten zeigt der Center mit im Schnitt 13,2 Rebounds pro Spiel erneut seine Qualitäten, sondern auch in der Offensive, wo er mit 18,3 Punkten im Schnitt pro Spiel Topscorer seines Teams ist.

Zweiter Schlüsselspieler bei den Magic ist Vince Carter mit 16,6 Punkten im Schnitt pro Partie.

Einen maßgeblichen Anteil daran, dass Charlotte in den Playoffs steht, hat Stephen Jackson, der erst Mitte November von den Golden State Warriors kam.

21,1 Punkte erzielte Jackson im Schnitt pro Spiel. Damit haben die Bobcats neben ihrem All-Star Gerald Wallace (18,2) einen zweiten Schützen im Team.

In der Vorrunde siegten die Magic in vier Duellen drei Mal.

(3) Atlanta Hawks - (6) Milwaukee Bucks

Die Generalprobe am 12. April gewannen die Hawks bei den Bucks mit 104:96.

Damit entschieden sie die Saison-Serie 2:1.

Gerade nach dieser Heimniederlage spricht nicht viel für Milwaukee, denn die in der Fremde eher schwachen Hawks (19-22), sind in eigener Halle eine Macht.

Nach den Cleveland Cavaliers hat das Team von Coach Mike Woodson mit 34 Siegen bei nur sieben Niederlagen die zweitbeste Heimbilanz der Liga.

Neben All-Star Joe Johnson (21,3 Punkte) haben die Atlanta Hawks mit Jamal Crawford außerdem einen der besten sechsten Männer in ihren Reihen (18 Punkte).

Topscorer bei den Bucks ist John Salmons, der nach seinem Wechsel Mitte Februar von den Chicago Bulls seinen Punkteschnitt auf 19,9 hochschraubte.

(4) Boston Celtics - (5) Miami Heat

Wenn die Miami Heat um Superstar Dwyane Wade gegen die Boston Celtic eine Runde weiter kommen wollen, muss der Meister von 2006 seinen Celtic-Fluch besiegen.

Denn in dieser Spielzeit gingen alle drei Duelle verloren und von den letzten zwölf Spielen verließen sie nur einmal das Parkett als Sieger.

Auch wenn die Statistik klar zugunsten des Rekordmeisters ausfällt, spricht die aktuelle Form beider Teams genau so deutlich für Miami.

So gewannen Wade und Co. zwölf ihrer letzten 13 Partien, hingegen verloren die Celtics mit dem Trio Paul Pierce, Ray Allen und Kevin Garnett sieben der letzten zehn Spiele.

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