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Shaquille O'Neal wechselte 2009 von den Phoenix Suns nach Cleveland © getty

Dem Center der Cavs ist die lange Pause beim Erfolg über die Bulls nicht anzumerken. "King" James spricht schon vom Titel.

Von Ingo Weber

München - "Shaq is back" - Die Cleveland Cavaliers haben in der ersten Runde der Playoffs in der Eastern Conference einen 96:83 (56:41)-Sieg über die Chicago Bulls eingefahren und sind erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung gegangen. (DATENCENTER: Playoff-Achtelfinale)

Shaquille O'Neal kehrte pünktlich zum Start der K.o.-Runde in den Kader der Cavaliers zurück, nachdem er wegen einer Verletzung am Daumen seit Ende Februar zum Zuschauen verdammt war. 224404(DIASHOW: Die 25. NBA-Woche)

Shaq kam bei 24 Minuten Spielzeit auf zwölf Punkte und fünf Rebounds und wirkte nach seiner Zwangspause enorm frisch und beschwerdefrei.

"Wir spielen wir ein Champion"

Topscorer LeBron James war mit 24 Punkten einmal mehr der beste Werfer der Cavs.

"Wir spielen wie ein künftiger Champion" gab sich "King" James nach der Partie gewohnt selbstsicher.

Doch bis zum erklärten Ziel ist es noch ein weiter Weg, 15 Siege muss Cleveland noch folgen lassen.

Neben den beiden Superstars trafen bei den Cavaliers Mo Williams (19 Punkte) und Antawn Jamison (15) zweistellig.

Rose mit Double-Double

Bei den Bulls zeigte Derrick Rose mit 28 Punkten, zehn Assists und sieben Rebounds eine starke Vorstellung, war aber weitgehend auf sich allein gestellt.

Neben Rose erreichte lediglich Luol Deng Normalform. Der Small Forward steuerte 12 Punkte und sechs Rebounds bei.

Joakim Noah kam auf zehn Punkte, war aber früh bei vier Fouls angelangt.

Bis zum 75:82 hielten die Bulls die Partie spannend, was durchaus Hoffnung für die verbleibenden Duelle macht.

Doch gegen Ende der Partie zog Cleveland das Tempo noch einmal an und enteilte vorentscheidend auf 94:81.

Milwaukee Bucks - Atlanta Hawks 92:102 (40:62)

Die Atlanta Hawks sind mit einem 102:92 (62:40)-Heimsieg über die Milwaukee Bucks in die Postseason gestartet. (ÜBERSICHT: Der Playoff-Baum)

Dabei zeigte das Team von Cheftrainer Mike Woodson in den ersten beiden Vierteln eine bärenstarke Vorstellung, um nach der Halbzeit nur noch das Nötigste zu tun.

Die Bucks holten im dritten Viertel elf Punkte auf und machten die eigentlich schon entschiedene Partie noch einmal spannend.

34 Punkte für Jennings

"Wenn du so hoch führst, wirst du oft leichtsinnig. Entscheidend ist, dass wir den Angriff der Bucks im Schlussviertel abgewehrt haben", sagte Hawks-Guard Mike Bibby.

Joe Johnson war mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer auf Seiten Atlantas. Die komplette Starting Five und Bankspieler Jamal Crawford trafen für die Hawks zweistellig.

Bei den Bucks konnte nur Brandon Jennings überzeugen. Der Playoff-Neuling kam auf 34 Punkte, bekam aber von seinen Mitspielern keine Hilfe.

Neben Jennings knackten nur John Salmons (16 Punkte) und Bankspieler Ersan Ilyasova (11) die Zehn-Punkte-Marke.

Miami Heat - Boston Celtics 76:85 (44:41)

Die Boston Celtics haben das erste Duell mit den Miami Heat mit 85:76 (41:44) für sich entschieden.

Nachdem die erste Spielhälfte ausgeglichen verlief, zogen die Heat im dritten Viertel auf 61:47 davon, konnten aber in den letzten 19 Minuten der Partie nur noch magere 15 Punkte nachlegen.

"Leider sind wir komplett aus dem Rhythmus geraten", musste auch Miamis Coach Erik Spoelstra feststellen.

22 Ballverluste für die Heat

Die Celtics nahmen Miami im Schlussviertel elf Punkte ab und stellten somit den Sieg sicher.

Dabei profitierte Boston von insgesamt 22 Ballverlusten der Heat, aus denen 38 Punkte resultierten.

Paul Pierce war mit 16 Punkten der erfolgreichste Schütze der Celtics, auch Rajon Rondo überzeugte mit einem Double-Double (Zehn Punkte, zehn Assists).

Bester Spieler bei Miami war Dwyane Wade. Doch selbst 26 Punkte des Shooting Guards konnten die Niederlage nicht verhindern.

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