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Dirk Nowitzki (l.) kam auf 24 Punkte und zehn Rebounds © getty

Nowitzkis Mavericks erwischen einen schwachen Tag und unterliegen den Spurs. Der Heimvorteil ist weg, die Serie ausgeglichen.

Von Hardy Heuer

Dallas/München - Die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki haben in Spiel zwei gegen die San Antonio Spurs nicht an ihre vorangegangene Leistung anknüpfen können und mussten sich im heimischen American Airlines Center mit 88:102 (46:58) geschlagen geben. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Damit haben die Spurs die Serie zum 1:1 ausgeglichen.

Maverick-Star Nowitzki erwischte keinen guten Start und verfehlte sechs seiner ersten sieben Würfe. 226196(DIASHOW: Nowitzkis unvollendeter Traum)

"Wenn sie mir am Freitag dieselben Würfe geben, verwandel ich sie", sagte Nowitzki nach dem Spiel.

Zudem konnte er seine Freiwurf-Serie nicht weiter ausbauen. Nach 88 in Folge getroffenen Freiwürfe verfehlte er erstmals wieder einen.

Mavs wachen zu spät auf

Kam er im ersten Spiel gegen die Spurs noch auf 36 Punkte, musste er sich diesmal mit 24 begnügen. 226444(DIASHOW: Erste Playoff-Runde)

Die Mavs spielten ihr bestes Basketball, als schon alles verloren schien. Als sie im dritten Viertel mit 60:80 hinten lagen, gelang ihnen zwölf Punkte in Folge.

Dann brachen sie allerdings erneut ein und sahen sich im vierten Viertel mit 13 Punkten hinten, ehe sie erneut mit fünf Punkten aufhorchen ließen.

Nowitzki ohne Unterstützung

Insgesamt war es keine gute Leistung von Dallas, das zu keinem Zeitpunkt in Führung lag.

Nowitzki war auf sich alleine gestellt, einzig Caron Butler unterstützte ihn aus der Starting-Five mit 17 Punkten und sieben Rebounds.

Jason Terry, der in Spiel eins keine große Rolle gespielt hatte, erzielte von der Bank kommend starke 27 Punkte.

Duncan überragt

Ansonsten erreichte von den Dallas-Profis niemand Normalform, Eric Dampier blieb am Ende der Partie sogar bei enttäuschenden null Punkten stehen.

Durch die Niederlage mussten die Mavs ihren Heimvorteil abgeben.

Nicht unbedingt ein Nachteil, da sie in San Antonio bisher immer gut ausgesehen haben.

Jefferson wieder da

"Wir haben gegen sie zu Hause oft verloren, wir müssen bescheiden bleiben", äußerte sich Spurs-Guard Manu Ginobili.

Bei den Spurs überzeugte vor allem Tim Duncan, der 25 Punkte und 17 Rebounds verbuchen konnte. Neben ihm wusste Richard Jefferson mit 19 Punkten und sieben Rebounds zu gefallen.

Jefferson kam in Spiel eins gerade mal auf magere vier Punkte, machte dies nun aber wieder wett.

"Was für ein tolles Spiel"

"Du konntest es in seinen Augen sehen, dass er Top-Motiviert war. Wir wussten er würde zurückkommen", erklärte Tony Parker nach dem Spiel.

Der Spurs-Spielmacher kam von der Bank und steuerte 16 Punkte und acht Assists bei.

"Man, was für ein tolles Spiel", zeigte sich der 27-jährige begeistert.

Mavs müssen sich steigern

"Meine Mitspieler haben mich gesucht, das ist mein Spiel", erklärte Jefferson seine Wiederaufserstehung.

In Spiel 3 (ab 3.30 Uhr LIVESCORES) müssen sich die Mavericks deutlich steigern, vor allem bei Punkten nach den Offensiv-Rebounds.

Die Spurs verbuchten 23 Punkte, die Mavs lediglich neun. Diese 14-Punkte Differenz machte am Ende den Unterschied aus.

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