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Paul Pierce (z.v.r.) spielt bereits seit 1998 für die Boston Celtics © getty

Ein Treffer von Paul Pierce in letzter Sekunde stellt den dritten Sieg über Miami sicher. Heat-Ass Dwyane Wade verletzt sich.

Von Ingo Weber

München - Die Boston Celtics haben in den NBA-Playoffs der Eastern Conference auch das dritte Duell mit den Miami Heat für sich entschieden. (DATENCENTER: Erste Playoff-Runde)

In Miami gewannen die Celtics mit 100:98 (48:49). Damit steht der Titelträger von 2008 mit einem Bein in der zweiten Runde und kann den Einzug mit einem Sieg in Spiel vier am Sonntag (ab 19 Uhr LIVESCORES) perfekt machen.

Paul Pierce führte die Celtics mit 32 Punkten zum Sieg. Mit einem Zwei-Punkt-Wurf mit der Schlusssirene entschied der Small Forward die spannende Partie.

Boston statistisch schon weiter

"Es ist noch nichts entschieden", stapelte der Celtics-Held nach dem Spiel weiter tief.

Doch eine Statistik spricht für Boston, noch nie in der Geschichte der NBA gab eine Mannschaft eine 3:0-Führung aus der Hand. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Miami hingegen steht mit dem Rücken zur Wand, zu allem Überfluss verletzte sich Dwyane Wade.

Der Shooting Guard landete nach einem Versuch von der Dreierdistanz 14 Sekunden vor dem Ende des Spiels auf dem Fuß von Ray Allen.

Krämpfe stoppen Wade

Mit Schmerzen humpelte der All-Star gestützt von Jamaal Magloire vom Platz. 226444(DIASHOW: Erste Playoff-Runde)

Doch er gab Entwarnung, rechnet mit einem Einsatz in Spiel vier. Laut seiner Aussage gaben Krämpfe den Ausschlag für die Schmerzen in der linken Wade.

Während dem Spiel musste der Heat-Topscorer sein Trikot wechseln, weil er so arg geschwitzt hatte.

Neben Wade wusste bei den Heat Michael Beasley mit 16 Punkten zu überzeugen. Auch die Bankspieler Dorell Wright (15 Punkte), Mario Chalmers (10) und Udonis Haslem (10) punkteten im zweistelligen Bereich.

"Paul war der Schlüssel"

Bei den Celtics überzeugte die komplette Starting Five. Ray Allen (25 Punkte), Rajon Rondo (17) und Kevin Garnett (16) trugen genauso zum Sieg bei wie Center Kendrick Perkins, der zwar ohne Punkte blieb, sich aber zwölf Rebounds sicherte.

Die Lorbeeren erntete aber ein anderer. "Für uns war es heute einfach. Den Ball zu Paul, der wird es schon richten", lobte Rondo seinen Mitspieler Pierce.

Auch Coach Doc Rivers schlug in die gleiche Kerbe: "Paul war heute der Schlüssel."

Utah Jazz - Denver Nuggets 105:93 (52:48)

Die Utah Jazz haben in der Best-of-Seven-Serie gegen die Denver Nuggets erstmals die Führung übernommen.

Nach dem Sieg in Denver legte Utah in eigener Halle nach und gewannen mit 105:93 (52:48).

Bester Werfer war einmal mehr Deron Williams mit 24 Punkten und zehn Assists. Mitentscheidend für den Sieg war aber auch Bankspieler Paul Millsap.

Millsap mit Karrierebestleistung

Der Power Forward brachte die Jazz im zweiten Viertel ins Spiel, nachdem sie den Start der Partie verschliefen und nach den ersten zwölf Minuten mit sechs Punkten im Rückstand lagen.

"Wenn die anderen Spieler nicht richtig ins Spiel finden, dann muss die Bank für sie in die Bresche springen. Das habe ich heute gemacht", sagte Millsap, nachdem er mit 22 Punkten und 19 Rebounds eine Karrierebestleistung erzielte.

Allein 18 Punkte erzielte er im zweiten Viertel, in dem Utah mit einer Trefferquote von 70 Prozent überzeugte.

"Utah hat stark verteidigt"

Carmelo Anthony und Chauncey Billups waren mit je 25 Punkten die besten Werfer der Nuggets.

Anthony zeigte sich nach dem Spiel jedoch unzufrieden. "Ich bin sauer, weil wir uns nicht als Team präsentiert haben. Utah hat dagegen stark verteidigt, ich hatte immer zwei oder drei Spieler gegen mich."

Spiel vier steigt in der Nacht auf Montag (ab 3.30 Uhr LIVESCORES) in Salt Lake City.

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