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Carlos Delfino (z.v.r.) traf sechs seiner acht Versuche aus der Dreierdistanz © getty

Milwaukee liefert den Hawks einen großen Kampf und gleicht zum 2:2 aus. Delfino glänzt aus der Dreierdistanz.

Von Ingo Weber

München - Die Milwaukee Bucks haben gegen die Atlanta Hawks auch das zweite Heimspiel gewonnen und in der Best-of-Seven-Serie den 2:2-Ausgleich hergestellt. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Durch den 111:104 (54:50)-Sieg dürfen sich die Bucks trotz des Ausfalls von Center Andrew Bogut weiter Hoffnungen auf die zweite Runde machen.

Der Favorit aus Atlanta dürfte dagegen langsam ins Schwitzen kommen.

Ein Trio zeichnete sich für den zweiten Sieg der Bucks verantwortlich. 226444(DIASHOW: Erste Playoff-Runde)

75 Prozent aus der Dreierdistanz

Brandon Jennings kam auf 23 Punkte, John Salmons und Carlos Delfino steuerten 22 Zähler bei. Delfino traf dabei sechs Versuche aus der Dreierdistanz.

"Der Druck liegt bei Atlanta. Jeder denkt, dass wir keine Chance haben. Diesen Vorteil wollen wir nutzen und weiter Gas geben", sagte Jennings nach dem Spiel.

32 Mal durfte der Ost-Sechste der Regular Season an die Freiwurflinie, 28 Versuche fanden ihr Ziel.

29 Punkte für Johnson

Bei den Hawks überzeugten Joe Johnson mit 29 Punkten und 9 Assists sowie Josh Smith mit 20 Punkten und 9 Rebounds.

Auch Jamal Crawford (21 Punkte) und Mike Bibby (15) punkteten zweistellig.

"Es ist frustrierend. Wir finden nicht die richtige Einstellung und gönnen den Bucks zu viele Rebounds", fand ein enttäuschter Johnson Gründe für die Niederlage.

In Spiel fünf in der Nacht auf Donnerstag (ab 2 Uhr LIVESCORES) darf Atlanta wieder zu Hause antreten und wird versuchen, den Heimspielvorteil zu verteidigen.

Spiel sechs wird in Milwaukee stattfinden, bevor es in einem möglichen siebten Spiel wieder nach Atlanta geht.

Portland Trail Blazers - Phoenis Suns 88:107 (47:57)

Die Phoenix Suns sind nur noch einen Sieg vom Erreichen der zweiten Runde entfernt.

Die Suns gewannen in eigener Halle mit 107:88 (57:47) gegen die Portland Trail Blazers und gingen in der Serie der Western Conference mit 3:2 in Führung. (DATENCENTER: Erste Playoff-Runde)

Doch nicht die Superstars Amare Stoudemire und Steve Nash spielten sich in den Vordergrund, sondern die Bankspieler Channing Frye und Jared Dudley.

Bankspieler mit 55 Punkten

Frye kam auf 20 Punkte und 8 Rebounds, Dudley steuerte 19 Zähler bei. "Wenn jeder seinen Teil beiträgt, sind wir nur schwer zu schlagen", kommentierte Dudley die starke Vorstellung.

Die Suns-Bankspieler erzielten insgesamt 55 Punkte, die der Trail Blazers nur 23.

"Der zweite Anzug hat einen guten Job und heute den Unterschied gemacht", lobte Suns-Coach Alvin Gentry.

Auch die Freiwurf-Trefferquote sprach deutlich für Phoenix. Der West-Dritte der Hauptrunde verzeichnete über 90 Prozent, während Portland nur knapp über 70 Prozent versenkte.

Nash blieb mit 14 Zählern zwar hinter seinem Saisondurchschnitt zurück, gab aber zusätzlich noch zehn Assists.

Roy will in Starting Five

Bei Portland fielen Andre Miller (21 Punkte), Jerryd Bayless (17) und LaMarcus Aldridge (17) positiv auf.

Topscorer Brandon Roy kam in Spiel zwei nach seiner Knie-Operation von der Bank und blieb mit fünf Punkten in 19 Minuten blass.

Der Shooting Guard traf nur zwei seiner sieben Versuche aus dem Feld.

In Spiel sechs will Roy aber von Beginn an auf dem Platz stehen. "Ich brauche meinen Rhythmus, sonst wird es schwer sich wieder vollständig zu integrieren", begründete er.

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