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Jason Richardson (r.) wechselte 2008 von den Charlotte Bobcats zu den Phoenix Suns © getty

Der Shooting Guard sorgt mit 28 Punkten und einer beeindruckenden Quote aus der Dreierdistanz für den Sieg in Spiel sechs.

Von Ingo Weber

Portland/München - Die Phoenix Suns haben zum ersten Mal seit 2007 wieder die zweite Runde der NBA-Playoffs erreicht und die Serie gegen die Portland Trail Blazers mit 4:2 für sich entschieden. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Die Suns gewannen Spiel sechs in Portland mit 99:90 (53:41) und wurden als West-Dritter der Hauptrunde ihrer Favoritenrolle gerecht. (DATENCENTER: Erste Playoff-Runde)

Bester Werfer bei Phoenix war Jason Richardson. Der Shooting Guard kam auf 28 Punkte und traf fünf seiner acht Versuche aus der Dreierdistanz.

Premiere für Hill

"Jeder weiß, was Stoudemire und Nash können. Ich versuche, der dritte Trumpf im Team zu sein und der Mannschaft zu helfen. Ich will weit kommen", sagte Richardson nach dem Spiel.

Außerdem überzeugten Amare Stoudemire mit 22 Zählern und Grant Hill mit zwölf Rebounds.

Und: Hill erreicht durch den Sieg zum ersten Mal in seiner Karriere die zweite Runde der Playoffs.

Bereits zur Pause lag Phoenix mit zwölf Punkten in Front und baute den Vorsprung knapp vier Minuten vor dem Ende des dritten Viertels auf 16 Punkte aus.

Webster bringt Portland zurück

Angeführt vom überragenden Martell Webster kamen die Trail Blazers binnen sechs Minuten zwar noch einmal auf 73:74 heran. 226444(DIASHOW: Erste Playoff-Runde)

Der Small Forward des West-Sechsten der Hauptrunde sorgte dabei für 19 Punkte, elf davon markierte er in Portlands Drangphase.

Die wankenden Suns fielen aber trotzdem nicht. Nach dem zwischenzeitlichen 76:76-Ausgleich zogen Nash und Co. vorentscheidend auf 84:76 davon.

Bei den Trail Blazers überzeugten neben Webster zwei weitere Bankspieler. Auch Rudy Fernandez (16 Punkte) und Jerryd Bayless (12) trafen zweistellig.

Roy fehlt die Sprungkraft

Von der Starting Five spielte sich dagegen nur LaMarcus Aldridge mit 16 Punkten in den Vordergrund.

Brandon Roy waren die Nachwirkungen seiner Meniskus-Operation noch deutlich anzumerken.

Der Topscorer stand in der K.o.-Runde zum ersten Mal in der Startaufstellung, kam auf 14 Zähler und traf nur vier seiner 16 Würfe aus dem Feld.

"Ich habe nicht das gezeigt was ich kann. Mir fehlte die Sprungkraft", meinte Roy nach dem Playoff-Aus enttäuscht.

Phoenix nun gegen die Spurs

Eine starke Defense gab am Ende den Ausschlag zu Gunsten der Suns.

"Portland kam nur auf eine Trefferquote von 38 Prozent. Das sagt doch alles", lobte Coach Alvin Gentry.

Auf Phoenix warten im Conference Halbfinale nun die San Antonio Spurs, die die Serie gegen die Dallas Mavericks ebenfalls mit 4:2 für sich entschieden.

Das erste Spiel ist in der Nacht auf Dienstag in Phoenix angesetzt.

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