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LeBron James wurde bereits 2009 zum MVP gewählt © getty

Als zehnter NBA-Profi wiederholt "King" James den Sieg bei der Wahl zum wertvollsten Spieler - dreien gelang der Three-Peat.

Von Michael Spandern

München - LeBron James zementiert seinen Status als meistgefeierter Spieler des neuen Jahrhunderts.

Der Superstar der Cavaliers wurde wie im Vorjahr zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt. 219558(DIASHOW: James' Karriere)

Nun ist er nach Bill Russell, Wilt Chamberlain, Kareem Abdul-Jabbar, Moses Malone, Larry Bird, Magic Johnson, Michael Jordan, Tim Duncan und Steve Nash der zehnte Profi, der die Wahl zweimal nacheinander gewinnt.

Philadelphias Center Chamberlain und den Celtics-Legenden Russell und Bird gelang dies sogar dreimal in Folge.

"Nur schwer zu begreifen"

"Auf einer Stufe mit diesen Legenden zu stehen ist einfach großartig und nur schwer zu begreifen", sagte James über die Auszeichung.

116 von 123 wahlberechtigten Sportjournalisten setzten den 25-Jährigen, der die Cavaliers zu 61 Siegen und damit der besten NBA-Bilanz geführt hatte, auf den ersten Platz.

Vier Stimmen gingen an Kevin Durant von den Oklahoma City Thunder, drei an Magic-Center Dwight Howard.

Bereits im Vorjahr hatte sich "King" James mit deutlichem Vorsprung vor Kobe Bryant von den L.A. Lakers durchgesetzt. Bryant ging diesmal leer aus und landete auf Rang vier.

Am Sonntag erhält James an der Universität seiner Heimatstadt Akron in Ohio die Trophäe aus den Händen von Liga-Commissioner David Stern.

Cavaliers straucheln ohne James

Der All-Star hatte in der Regular Season durchschnittlich 29,7 Punkte, 7,3 Rebounds und 8,6 Assists pro Partie verbucht.

Bryant, der die Trophäe 2008 gewonnen hatte, kam für die Los Angeles Lakers auf 27 Punkte, 5,4 Rebounds und 5,0 Assists.

James, der in dieser Saison Center-Koloss Shaquille O'Neal an seiner Seite hat, setzte die letzten vier Saisonspiele angeschlagen aus - prompt gingen alle verloren.

Bislang noch ohne Meisterring, steigerte er sich trotz einer Schwellung am Ellbogen beim 4:1 in der ersten Playoff-Runde gegen die Chicago Bulls auf 31,8 Punkte und 9,2 Rebounds. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Hohes Lob aus Boston

Die Boston Celtics, in den Ost-Halbfinals Gegner der Cavaliers, ziehen bereits den Hut. "Wenn man Spieler fragt und sie bittet, ehrlich zu sein und auf das Abschneiden des Teams zu schauen, sollte es keine zwei Meinungen geben", stellte Celtics-All-Star Paul Pierce fest.

"Er verdient es, hat es sich die ganze Saison über verdient", sagte Bostons Coach Doc Rivers. "Gratulation. Es gibt auch kaum eine andere Wahl."

Als Alternativen fielen Rivers nur noch Bryant, NBA-Topscorer Kevin Durant von den Oklahoma City Thunder und Dwight Howard ein. Der Center vom Ost-Rivalen Orlando Magic bekäme "nicht genug Anerkennung für das, was er für sein Team leistet."

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