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Steve Nash (r.) wechselte 2004 von den Dallas Mavericks zu den Suns © getty

Der Point Guard wächst über sich hinaus und bringt die Suns im Duell mit den San Antonio Spurs mit 1:0 in Führung.

Von Ingo Weber

Phoenix/München - Die Phoenix Suns haben das Auftaktspiel der Best-of-Seven-Serie gegen Dallas-Bezwinger San Antonio Spurs für sich entschieden. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Im heimischen US Airways Center gewannen die Suns 111:102 (57:47) und setzten im Conference Halbfinale den ersten Big Point. (DATENCENTER: Zweite Playoff-Runde)

Steve Nash war der überragende Spieler auf dem Feld. Mit 33 Punkten wuchs der Point Guard über sich hinaus und steuerte zusätzlich noch zehn Assists bei.

Double-Double für Stoudemire

Nachdem Nash die letzten drei Tage vor dem Spiel wegen Schmerzen in der Hüfte mit dem Training ausgesetzt hatte, feierte er eine erfolgreiche Rückkehr auf das Parkett.

Jegliche Zweifel an seinem Fitnesszustand beseitigte der ehemalige MVP bereits im ersten Viertel. Er traf die ersten fünf Versuche aus dem Feld und kam auf 17 Zähler.

"Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass ich fit bin und der Mannschaft helfen kann", sagte er über seine Gala-Vorstellung.

Neben Nash überzeugten Jason Richardson mit 27 Zählern und Amare Stoudemire, dem ein Double-Double (23 Punkte, 13 Rebounds) gelang. 226444(DIASHOW: Erste Playoff-Runde)

Trotz des Sieges dämpft Stoudemire die Erwartungen: "Die Spurs sind ein Team mit viel Erfahrung, das weiß, wie man in eine Serie zurück findet."

Spurs nur einmal in Führung

Nachdem San Antonio die gesamte erste Halbzeit in Rückstand lag, ging das Team von Coach Gregg Popovich im dritten Viertel zum ersten und einzigen Mal in Führung (67:64).

Doch in der Folge übernahmen die Suns wieder das Ruder, erspielten sich einen Zehn-Punkte-Vorsprung und retteten den Sieg in einem spannenden Schlussviertel über die Zeit.

San Antonio kam zwar noch einmal auf 93:94 heran, zog aber nicht mehr vorbei.

"Wir haben uns zweimal zurückgekämpft und dürfen nichts Zählbares mitnehmen. Das ist frustrierend", zeigte sich Manu Ginobili enttäuscht.

Big Three überzeugen

Neben dem Argentinier (27 Punkte) spielten sich bei den Spurs Tony Parker (26) und Tim Duncan (20 Punkte, 11 Rebounds) in den Vordergrund, konnten die Niederlage aber nicht verhindern.

Vom Rest des Teams war wenig zu sehen. George Hill traf nur zwei seiner neun Versuche aus dem Feld, Richard Jefferson kam lediglich auf fünf Punkte und drei Rebounds in 33 Minuten Spielzeit.

Doch schon gegen die Dallas Mavericks in Runde eins hatten die Spurs einen 0:1-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg gedreht.

In der Nacht auf Donnerstag unternimmt San Antonio in Phoenix den zweiten Versuch, sich den Heimspielvorteil zu schnappen.

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