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Cavs-Star LeBron James erzielte gegen Boston 38 Punkte © getty

Die Cleveland Cavaliers verpassen den Boston Celtics die schlimmste Playoff-Heimniederlage in deren Klub-Geschichte.

Von Hardy Heuer

München - In Spiel drei der zweiten Playoff-Runde unterliegen die Boston Celtics den Cleveland Cavaliers in eigener Halle mit 95:124 (43:65) und müssen damit ihre schlimmste Playoff-Heimniederlage aller Zeiten hinnehmen. (DATENCENTER: Zweite Playoff-Runde)

Im TD Banknorth Garden war es abermals Cavs-Superstar LeBron James, der sein Team mit 38 Punkten und und acht Rebounds und sieben Assists zum Erfolg führte.

Die Cavaliers führen damit die Serie mit 2:1 an. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Ellenbogen auskuriert

James, der sich die letzten Spiele mit Ellenbogen-Problemen aueinandersetzen musste, ließ sich die gesamte Partie nichts anmerken.

"Ich weiß, dass viel über meinen Ellenbogen gesprochen wird, aber ich bin hier um Basketball zu spielen und meinem Team eine Chance zu geben, zu gewinnen", erklärte James nach dem Spiel.

Auch Celtics-Coach Doc Rivers will nicht mehr über die Verletzung reden: "Sein Ellenbogen schaute sehr gut aus. Damit genug mit der Ellenbogen-Verletzung. Ich glaube, wir können nach vorne schauen und uns auf Basketball fokusieren."

James überragt

Nach der Niederlage in Spiel zwei, war der Auswärtserfolg für Cleveland ein ganz wichtiger.

"Wir wussten wie wichtig es ist, rauszugehen und aggressiv zu spielen, nachdem wir Spiel zwei hergeschenkt haben", meint James weiter.

21 seiner 38 Punkte erzielte LeBron im ersten Viertel und stellte die Weichen somit sehr früh auf Sieg.

Tolle Wurfquote

Er traf in diesem Viertel acht seiner zehn Wurfversuche, während die Celtics zehn ihrer 13 Versuche verfehlten und mit einer Wurfquote von 27 Prozent den Cavs eine 21-Punkte-Führung ermöglichten.

Cleveland erzielte eine Wurfquote von 67 Prozent aus dem Feld im ersten Viertel, und 59 Prozent über die gesamte Spielzeit.

Im zweiten Viertel führten die Cavs mit 24 Punkten, mit 30 im dritten. In der gesamten zweiten Hälfte hatten sie immer mindesten 20 Punkte Vorsprung.

Boston schwach

"Es war großartig zu sehen, wie LeBron von Anfang an den Ton angab. Und der Rest der Mannschaft folgte ihm", lobte Cavs-Coach Mike Brown sein Team.

Auch Rivers hatte nur Lob für den Gegner übrig: "Er spielte Unglaublich. Das Ganze Team spielte mit einer Spiel sieben Mentalität."

Boston dagegen hatte nichts, worüber sie sich freuen könnten. Die Zuschauer buhten das Team aus, als Garnett und Co. zur Halbzeit das Parkett verließen. 232005(DIASHOW: Zweite Playoff-Runde)

"Das ist blamabel"

"Das ist blamabel, wenn du auf diese Weise zu Hause verlierst", zeigte sich ein enttäuschter Paul Pierce, der mit elf Punkten keinen Glanztag erwischte.

Seinen ersten Korb erzielte der Forward erst Mitte des zweiten Viertels.

Einzig Rajon Rondo zeigte bei den Celtics mit 18 Punkten und acht Assists eine ansprechende Leistung.

In Spiel vier (So., ab 21.30 Uhr LIVESCORES) ist eine deutliche Leistungssteigerung nötig, will man sich nicht schon vorzeitig verabschieden.

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