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Vince Carter (l.) wechselte vor der Saison aus New Jersey zu den Orlando Magic © getty

Orlando lässt den Atlanta Hawks auch in Spiel 4 keine Chance, Topscorer Vince Carter spuckt große Töne.

Von Ingo Weber

Atlanta/München - Die Orlando Magic haben in der NBA als zweite Mannschaft nach den Phoenix Suns das Conference Finale erreicht. (SERVICE: Der Playoff-Baum)

Die Magic gewannen im Osten auch das vierte Spiel gegen die Hawks und bleiben nach dem 98:84 (53:45)-Erfolg in Atlanta als einzige Mannschaft in den Playoffs ungeschlagen. (DATENCENTER: Zweite Playoff-Runde)

Vince Carter war mit 22 Punkten bester Werfer der Magic. "Die Mannschaft ist absolut fokussiert. Es ist nur schwer zu glauben, wie stark wir aktuell auftreten. So spielt ein Champion", meinte Carter nach dem Spiel.

Magic ein Titelkandidat

In der Tat spielt der Ost-Zweite der Hauptrunde zu solch einem wichtigen Zeitpunkt der Saison konstanter als alle anderen Teams und ist in dieser Verfassung ein heißer Kandidat auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte.

Die Magic gewannen zuletzt 14 Spiele in Serie, 28 Mal in den letzten 31 Spielen verließen sie als Sieger das Feld.

All-Star Dwight Howard kam diesmal nur auf 13 Punkte und acht Rebounds. Für den "Superman" sprangen jedoch Rashard Lewis (17 Punkte), Jameer Nelson (16) und Mikael Pietrus (12) in die Bresche.

NBA-Rekord für Orlando

Die Serie gegen die Hawks gewann Orlando mit 25 Punkten Vorsprung im Schnitt und sorgte damit für einen Rekord in der K.o.-Runden-Historie der NBA.

Bei Atlanta war Jamal Crawford mit 18 Zählern der auffälligste Akteur. "Um diese Magic zu schlagen, musst du absolut fehlerfrei spielen und über dich hinauswachsen. Das haben wir nicht geschafft. Orlando hat gute Chancen den Titel zu gewinnen", räumte Crawford ein. 232005(DIASHOW: Zweite Playoff-Runde)

Neben dem Bankspieler der Hawks überzeugte Power Forward Josh Smith mit 16 Punkten und acht Rebounds.

Auch Center Al Horford (13 Punkte) und Joe Johnson (14) punkteten im zweistelligen Bereich.

Sündenbock Johnson

Doch Johnson wurde angesichts seiner schwachen Leistungen in der Serie gegen die Magic, zu Beginn der Partie und bei seiner Auswechslung im Schlussviertel, von den eigenen Fans ausgebuht.

"Das lässt mich kalt, ich habe eine dicke Haut", kommentierte Johnson trocken.

Orlando sorgte mit einer Elf-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel bereits früh für eine Vorentscheidung. Atlanta kam in der Folge nie näher als auf sechs Zähler heran.

55 Prozent Trefferquote

Die Magic trafen 16 von 37 Versuchen aus der Dreierdistanz und kamen auf eine Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld.

"Meine Mannschaft spielt momentan den Basketball, den ich mir vorstelle. Es ist schwer uns zu schlagen", lobte Coach Stan Van Gundy.

Auf den Gegner im Conference Finale muss Orlando noch warten. In der Serie zwischen den Cleveland Cavaliers und den Boston Celtics steht es aktuell 2:2.

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