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Mark Cuban (r.) erwarb die Dallas Mavericks im Jahr 2000 für 258 Millionen Dollar © getty

Im Poker um die Dienste von LeBron James verdeutlicht der Dallas-Boss sein Interesse. Von der NBA droht Cuban jetzt Ärger.

Von Olaf Mehlhose

München/Dallas - Die Jagd auf LeBron James ist eröffnet.

Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, hat sich erstmals öffentlich über einen Wechsel des Superstars der Cleveland Cavaliers zu den Mavs geäußert.

Noch ist der 25-Jährige in Cleveland unter Vertrag, sollte James aber bis zum 1. Juli keine Einigung mit dem Klub aus Ohio erzielen, wäre der MVP der regulären Saison ein Free Agent.

"Jeder Klub ist an ihm interessiert. Verlässt er Cleveland als Free Agent, wird es hart, wenn er aber versucht, einen Sign-and-Trade-Deal zu bekommen, haben wir eine Chance", sagte Cuban in einem Interview mit "CNNMoney.com". 238149(DIASHOW: Dritte Playoff-Runde)

James hat zwei Optionen

Bei einem "Sign-and-Trade-Deal" würde James seinen Vertrag bei den Cavaliers unter der Option verlängern, dass ihn der Klub für einen Trade freigibt.

Würde James Free Agent werden, hätte Cleveland zwar deutlich mehr Platz beim Salary Cap, würde aber keine Spieler für James bekommen (SERVICE: Der Playoff-Baum).

"LeBron geht's nicht ums Geld"

Cuban glaubt, dass James die Wahl seines Klubs nicht allein von finanziellen Aspekten abhängig machen wird.

"Aus den wenigen Momenten, in denen ich die Chance hatte, mich mit LeBron zu unterhalten, weiß ich, dass es ihm nur um Titel geht - nicht ums Geld. Er braucht eine Organisation, der er vertraut", sagte der 41-Jährige.

Hat Cuban die Regeln gebrochen?

Die Äußerungen Cubans laufen allerdings Gefahr unter die "Tampering"-Regeln der NBA zu fallen, die es verbieten sich zu potentiellen Free Agents vor dem 1. Juli zu äußern.

Die NBA-Regularien besagen: Wenn ein Mitglied ihres Unternehmens vor dem 1. Juli nach der letzten vertraglich vereinbarten Saison des Spielers von der Presse über einen potenziellen Free Agent befragt wird, oder über eine andere Person die vertraglich an ein NBA-Team gebunden ist, ist die einzig richtige Reaktion, jeden Kommentar zu verweigern.

"Es war kein Tampering"

Cuban ließ per Email bereits verlauten, dass er davon ausgehe, dass seine Äußerungen nicht als "Tampering" gewertet würden:

"Es war kein Tampering", sagte der Milliardär: "Nicht einmal in der Nähe davon."

Fans installieren Website

Die Fans in Dallas tun bereits das ihnen Mögliche um "The Chosen One" nach Dallas zu locken.

Auf der neuinstallierten Website "lebrontothemavs.com" ist James bereits im Trikot der Mavericks vor der Skyline von Dallas zu bewundern.

Cubans Komentar: "Man muss die Mavs-Fans einfach lieben!"

James ist übrigens ein leidenschaftlicher Anhänger der Dallas Cowboys.

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