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Wieder eine Klasse für sich: Chris Paul (Nr.3) beim 102:80 der Hornets gegen die Wizards © getty

New Orleans siegt erneut klar gegen Washington. China sieht ein irres Finish, die New York Knicks landen einen Achtungserfolg.

Von Michael Spandern

München - München: Bye, bye, Europe, see you, China - die NBA hat ihre Werbe-Tourneen auf fernen Kontinenten abgeschlossen.

In Europa hinterließen vor allen die New Orleans Hornets einen famosen Eindruck und schlugen am Freitagabend die Washington Wizards wie drei Tage zuvor in Berlin deutlich.

In Barcelona bügelten Chris Paul (zehn Punkte, acht Assists) und Co. die Hauptstädter 102:80 (50:32) ab. Die Wizards konnten zwar diesmal auf All-Star Antawn Jamison setzen, doch Gilbert Arenas fehlt an allen Ecken und Enden.

Durststrecken ohne Arenas

"Ohne Gilbert hat unser Angriff einige Durststrecken", gab Head Coach Eddie Jordan zu. Arenas fällt nach einer Knie-OP noch mindestens einen Monat lang aus.

Wie in der Berliner O2-Arena war die Messe schon nach dem ersten Viertel (32:17) beinahe gelesen. Big Man Melvin Ely ragte für die Gewinner mit 19 Punkten und acht Rebounds heraus, auf der Gegenseite waren Caron Butler und Rookie-Center JaVale McGee (beide 15 Punkte) am erfolgreichsten.

Die Hornets kehren mit einer makellosen Bilanz von fünf Siegen in fünf Spielen nach Louisiana zurück.

Auch Nuggets unbesiegt

Ebenfalls ungeschlagen bleiben die Denver Nuggets, die in Syracuse die Phoenix Suns 94:91 (41:43) bezwangen.

Nuggets-Forward Carmelo Anthony, der dort zur Universität gegangen war, steuerte 14 Punkte, neun Rebounds und fünf Assists bei. Schon Mitte des dritten Viertels durfte er unter großem Applaus das Feld verlassen.

J.R. Smith hatte mit 19 Punkten für die Nuggets die höchste Ausbeute, Raja Bell erzielte 15 für die Suns, deren Aufholjagd ohne ihre angeschlagenen All-Stars Steve Nash (Sprunggelenk) und Amare Stoudemire (Auge) zu kurz griff.

Irres Finish in China

Spannend ging es auch im letzten Preseason-Spiel in China zu, wo die Golden State Warriors mit 109:108 (56:60) die Oberhand über die Milwaukee Bucks behielten.

Matt Freije brachte die Bucks eine Sekunde vor Schluss mit seinem einzigen Korb 108:106 in Führung. Doch im Gegenzug traf Robert Kurz auf Zuspiel von C.J. Watson einen spektakulären Dreier zum Sieg - sein vierter Korb im vierten Versuch.

Bucks-Forward Charlie Villanueva ragte mit 26 Punkten heraus, bei den Warriors kam Stephen Jackson auf 24.

Wieder ein Ewing als Matchwinner

Einen Achtungserfolg landeten die New York Knicks, die sich beim Meister Boston Celtics 104:97 (56:56) durchsetzten.

Patrick Ewing, ein Name, der für Knicks-Erfolge steht, war der Matchwinner. Der Sohn des Hall-of-Fame-Centers erzielte seine vier Punkte zum wichtigsten Zeitpunkt.

Nachdem Topscorer Eddie House (27 Punkte) die Gastgeber auf sieben Punkte herangebracht hatte, wuchtete Ewing nach einem Offensiv-Rebound einen Dunking durch den Ring.

Mehr Energie, mehr Intensität

Kurz darauf holte er einen Steal, wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe.

Nate Robinson (19 Punkte) und Zach Randolph (15) führten New York an. "Wir haben Energie und Intensität hochgefahren", freute sich der aus Phoenix gekommene Trainer Mike D'Antoni.

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