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All-Star Jason Kidd kam im Februar von New Jersey nach Dallas © getty

Dallas neuer Mut zum Tempo zahlt sich endlich aus, doch Jason Kidd steckt im Tief. Einem Null-Punkte-Mann winkt ein Starter-Job.

Von Michael Spandern

München - Der neue Hochgeschwindigkeits-Zug Dallas Mavericks kommt ins Rollen.

Nachdem die Mavs am Mittwoch und Donnerstag ihre ersten Preseason-Pleiten kassiert hatten, folgte im sechsten Spiel der Vorbereitung der vierte Sieg. Und die Ausbeute beim 124:109 (63:54) gegen die Sacramento Kings war so hoch wie noch nie.

Neuzugang Gerald Green ragte dabei mit 29 Punkten heraus. Der 22-Jährige verwandelte in 20 Minuten Spielzeit zehn seiner zwölf Wurfversuche, darunter vier Dreier.

Josh Howard (25) und Dirk Nowitzki (21) punkteten in jeweils 28 Minuten ebenso zweistellig wie Brandon Bass (16) und Jason Terry (14), die wie Green von der Bank kamen.

Zeit für Spektakuläres

Green fand auch noch Zeit für Spektakuläres, als er zwei seiner 16 Punkte in der ersten Hälfte per Dunking erzielte, bei dem er den Ball in der Luft nochmals nach unten und oben zog.

Die Gäste um Kevin Martin (26 Punkte) verkürzten im dritten Viertel einen Zwölf-Punkte-Rückstand auf 74:76, bevor Howard mit einem Buzzer-Beater und Green mit zwei Dreiern zu Beginn des Schlussabschnitts die Vorentscheidung herbeiführten.

Anders als die Kings behielten die Mavericks das hohe Tempo unter Kontrolle, hatten ein akzeptables Verhältnis von 25 Assists zu 16 Turnovers. Jason Kidd, eigentlich als Schlüsselspieler der neuen Spielweise erkoren, blieb jedoch erneut blass (fünf Punkte, zwei Assists). Allerdings leistete sich der Point Guard diesmal nur zwei Turnover. Im Spiel gegen die Detroit Pistons am Donnerstag waren es noch sechs.

Wright winkt Startplatz

Eine Nullnummer lieferte Antoine Wright ab, der dreimal erfolglos auf den Korb warf, aber in 15 Minuten vier Fouls beging.

Doch dennoch deutete Coach Rick Carlisle an, dass er auch beim Saisonauftakt gegen die Houston Rockets am 30. Oktober in der Startaufstellung stehen wird: "Es scheint darauf hinauszulaufen."

"Ich mag, wie Antoine ein Spiel startet. Er ist da, wenn es um Defense oder Ballhandling geht. Er war bislang solide."

Allerdings behielt sich der Coach ein Umdenken vor. Auch heißt eine Starter-Job für Wright nicht, dass seine Positions-Rivalen Jason Terry oder Jerry Stackhouse, der gegen die Kings mit acht Assists brillierte, nicht dennoch länger spielen ? wie gegen Sacramento geschehen.

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