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LeBron James wurde 2009 und 2010 zum MVP der NBA gekürt © getty

Die Knicks wollten "LBJ" mit einem Dinner für sich gewinnen. James aber will nicht - und spricht angeblich mit den Nets zuerst.

Von Martin Hoffmann

München - Die New York Knicks hatten sich alles so schön ausgedacht.

Ein großes Dinner wollten sie für LeBron James auftischen. Zubereitet von einem internationalen Starkoch. Serviert in einer eigens angemieteten Hochhauswohnung mit Prachtblick auf die Skyline Manhattans.

Und ganz nebenbei wollten sie, dass der meistbegehrte Free Agent auf dem NBA-Markt seine Unterschrift unter einen Vertrag mit den Knickerbockers setzt 238139 (DIASHOW: Die heißesten Free Agents der NBA). Doch aus dem großangelegten "Dinner for one" wird nichts.

"Er wird keine Tour machen"

LeBron James' Manager hat klargemacht, dass sein Schützling nicht nach New York reisen wird, um über seine Zukunft zu verhandeln - und auch nirgendwo sonst hin.

"LeBron wird keine Tour machen", stellte Maverick Carter auf "ESPN" klar.

Der heiß begehrte Superstar wird nicht zu den Bewerbern kommen, die Bewerber müssen zu ihm kommen.

Es heißt, dass James und sein Umfeld kein Spektakel aus dem Geschacher um seine Zukunft machen wollen - zumindest kein größeres, als es ohnehin schon ist.

Gespräch angeblich am Donnerstag

Mit den Knicks reden will James aber dennoch - laut "ESPN"-Informationen schon am Donnerstag.

Es ist der Tag, an dem James' Vertrag mit Cleveland ausläuft und er offiziell Free Agent ist. Und der erste Tag, an dem ihm die NBA-Richtlinien erlauben, mit anderen Klubs zu reden.

James will die Knicks-Delegation - wie alle anderen Interessenten - in seinem Heimatstaat Ohio empfangen.

Das begräbt die Hoffnungen der Knicks, James mit einem guten Eindruck vom Flair der Stadt für sich zu gewinnen.

Nets angeblich zuerst

Und ein weiteres Gerücht dürfte sie auch aufschrecken. Vor den Knicks soll James nämlich angeblich noch ein anderes Team treffen - und zwar ausgerechnet die New Jersey Nets, den ungeliebten Lokalrivalen.

Ein Gefallen für Nets-Teilbesitzer und James-Buddy Jay-Z? Oder ein Zeichen ernsthaften Interesses?

Nur James und sein Umfeld wissen es.

Cavs hüllen sich in Schweigen

Im Unklaren bleibt auch, was letzte Gespräche James' mit den Cavaliers bewirkt haben.

Cavs-GM Chris Grant weigert sich beharrlich, auch nur einen Hinweis über den Inhalt der Unterredungen zu geben. Und er sagt auch nichts darüber, wie er James halten will.

Nur so viel: "Wir haben einen Plan und wir ziehen ihn durch."

Ein Dinner für Dwyane

Die Knicks müssen ihre Dinner-Pläne übrigens nicht ganz begraben.

Es heißt, dass sie weiterhin planen, für die Alternativkandidaten Dwyane Wade und Chris Bosh groß aufzutischen.

Womöglich verführt einen von ihnen ja das feine Essen der Blick auf die Big-Apple-Skyline.

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