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Power Forward Dirk Nowitzki wurde viermal ins All-NBA First Team berufen © getty

Ohne den Deutschen verhandeln die Mavs über dessen Verbleib. Dirk Nowitzki wäre ein Versprechen lieber als 96 Millionen.

Von Michael Spandern

München - Die Dallas Mavericks haben am Freitag Verhandlungen über einen neuen Vertrag für Schlüsselspieler Dirk Nowitzki aufgenommen und ein Angebot vorgelegt.

Wie die "Dallas Morning News" berichten, traf sich Sportdirektor Donnie Nelson in seinem Zweitanwesen im südlichen Dallas mit Nowitzkis langjährigem Mentor Holger Geschwindner.

Es sei ein "produktives" Meeting gewesen, betonte Nelson, auch wenn noch keine Vereinbarung getroffen worden sei.

Weder Mavericks-Besitzer Mark Cuban noch Dirk Nowitzki nahmen an dem Gespräch teil.

Zweite Runde wohl am Samstag

Nowitzki hatte die Mavs am Dienstag informiert, dass er von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch macht und damit das mit rund 21,5 Millionen Dollar dotierte letzte Vertragsjahr aufkündigt.

Seit Donnerstag ist der 32-Jährige erstmals nach zwölf NBA-Jahren Free Agent und kein Maverick mehr.

Geschwindner sagte nach dem etwa einstündigen Gespräch, beide Parteien seien sich über die weiteren Verhandlungsschritte einig. Bereits am Samstag geht es offenbar in die zweite Runde.

Maximal vier Jahre und 96 Millionen

Nowitzki winkt ein Maximalvertrag über vier Jahre im Wert von 96 Millionen Dollar. Einen längerfristigen Kontrakt dürfen die Texaner nicht vergeben, da Nowitzki bei dessen Ablauf älter als 36 Jahre wäre. 238139 (DIASHOW: Die heißesten Free Agents der NBA)

Der Würzburger hat allerdings mehrfach erklärt, er würde für weniger Geld unterschreiben, falls der Klub ihm die Verpflichtung eines zweiten Topstars versprechen könnte. Noch kann er sich allerdings auch Angebote anderer Teams anhören.

Cuban sagte, er werde bei weiteren Gesprächen anwesend sein, wenn Nowitzki und Geschwindner dies wünschen. Ziel ist es, eine mündliche Vereinbarung zu bekommen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir das bald geschafft haben", so Nelson. Unterschrieben werden dürfen die Papiere aber erst ab Donnerstag.

Auf Sign-und-Trade-Geschäft angewiesen

Es wäre jedoch wichtig für die Mavs, Klarheit über die finanziellen Details zu haben. Nur so können sie auf andere Free Agents zugehen und konkrete Vorschläge für ein Sign-und-Trade-Geschäft abgeben.

Da die Mavericks keinen Spielraum unter dem Salary Cap haben, dürfen sie Free Agents nicht einfach verpflichten. Stattdessen müssen sie warten, bis die Spieler bei ihren bisherigen Klubs unterschrieben haben, um dann einen Trade abzuwickeln.

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